Jahnsdorf tritt Förderverein bei

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Jahnsdorf.

Der Jahnsdorfer Gemeinderat hat beschlossen, dass der Ort dem Förderverein der europäischen Kulturregion Chemnitz beitritt und diesen mit einem einmaligen Betrag in Höhe von 2500 Euro dieses Jahr und in den Folgejahren bis auf Widerruf mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 100 Euro unterstützt. Dem stimmten neun Gemeinderäte zu. Drei von der Neuen Liste waren dagegen - ihr Argument lautete sinngemäß, dass die Ernennung von Chemnitz als Kulturhauptstadt vor allem politisch und ideologisch gewesen sei, um die Stadt trotz ihrer Flüchtlingsprobleme in ein positives Licht zu rücken. Bürgermeister Albrecht Spindler betonte, dass er sich eine solche Sichtweise nicht anmaße. Jahnsdorf könne durch die kulturelle Vernetzung mit Chemnitz und der Region nur gewinnen. So wäre etwa das Hutfestival erfolgreich in Jahnsdorf gelaufen. (joe)

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11 Kommentare
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    ERZurgestein
    06.04.2021

    Ein interessanter Artikel - nur was verspricht man sich davon!?
    Der Beitritt zu einem Förderverein, egal welcher Art, ist stets mit finanziellen Aufwendungen - mindestens in Form eines Mitgliedsbeitrages verbunden. Welche weiteren Forderungen auf "das Mitglied" noch zukommen ist hoffentlich in der entsprechenden Vereinssatzung niedergeschrieben und für jeden Normalbürger auch einsehbar.
    Wenn die Gemeindekasse von Jahnsdorf (mit seinen Ortsteilen Leukersdorf, Pfaffenhain und Seifersdorf) so prall gefüllt ist, dass sie "überläuft" und keine finanziellen Mittel mehr für Projekte im eigenen Gemeindegebiet mehr benötigt werden, dann bleibt vielleicht nur dieser Weg - bevor man vielleicht Negativzinsen berappen muss!
    Aus anderer Sichtweise betrachtet stellt sich die Frage, hat man mit dieser Aktion bereits in die Zukunft investiert, denn Bürgermeister Albrecht Spindler wohnt in der "Stadt der Moderne".
    Wie gesagt: "Ein Schelm, wer arges dabei denkt!"