Montags ist Aufräumtag

Heiko Rist verkauft auf den Märkten der Region Brathähnchen, Fleischspieße und Co - Seine gute Laune verliert er dabei scheinbar nie

Zeit für fünf Fragen? Menschen ganz unterschiedlicher Berufe und Berufungen haben sich Zeit für "Freie Presse" genommen. Heute: Viola Gerhard im Gespräch mit Heiko Rist (43) aus St. Egidien, dem "Brathähnchenmann" vom Wochenmarkt.

Freie Presse: Mit Ihrem Arbeitsplatz am heißen Grill lieben Sie sicher den Winter?


Heiko Rist: Nee, der Winter ist zu kalt - für mich und für die Kunden. Der Sommer ist auch nicht so toll, da ist es hier oft zu heiß. Ich mag den frühen Herbst am meisten. Und die Zeit der Weihnachtsmärkte.

Aber selbst wenn es brütend heiß ist, haben Sie ein Lächeln im Gesicht und einen lockeren Spruch auf den Lippen. Was ist ihr Gute-Laune-Rezept?

Das macht mir selbst manchmal Angst. Ich weiß es echt nicht, wie ich das mache (lacht). Aber ich kann auch ganz anders - wenn mir was wichtig ist oder mich ärgert.

Können Sie selbst noch an Fleischiges vom Grill ran?

Ja! Nach wie vor. Am liebsten Schnitzel und Boulette, auch mal kalt zum Feierabend.

Sie stehen seit 28 Jahren am Brathähnchenstand, seit 15 Jahren an Ihrem eigenen. Machen Sie das eigentlich jeden Tag?

Nur montags nicht, da ist Aufräumtag. Dienstags stehe ich in Meerane, mittwochs in Stollberg, donnerstags in Schmölln und freitags in Oelsnitz. An den Wochenenden finden Sie mich auf Festen in der Region. Nur Januar bis März ist es ruhiger, da arbeite ich nur ab und zu am Wochenende. Mitte April geht es mit den ersten Bauernmärkten dann wieder richtig los, dann arbeite ich bis Weihnachten auch an den Wochenenden wieder.

Wer steht bei Ihnen daheim eigentlich am Herd?

Meine Frau. Ich darf nicht in die Küche, nicht einmal helfen.

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