Nazi-Satire geht nach hinten los

Der Jahnsdorfer Carnevalsverein wirbt mit Soldaten und Stacheldraht für eine Party - und schafft es damit aufs Amtsblatt. Der Bürgermeister räumt später Fehler ein. Der Vereinschef tritt zurück.

Jahnsdorf.

In der Faschingszeit übernehmen Narren die Geschäfte des Bürgermeisters. Auch in Jahnsdorf ist das so. Am 11.11.2018 hat Albrecht Spindler den Rathausschlüssel ausgehändigt. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass diese Übergabe nicht nur symbolisch gemeint war. Denn das Gemeindeblatt hat nun eine fragwürdige Bildmontage des Jahnsdorfer Carnevalsvereins (JCV) gedruckt. Stacheldraht zieht sich quer über die Titelseite, im Vordergrund stehen drei Soldaten, zum Teil in Nazi-Kleidung. Das Motto lautet: "Uns're Party hat 'ne Norm, dieses Jahr in Uniform."

Vor allem bei älteren Jahnsdorfern lösten die Bilder Empörung aus. "Ich hab' die Schnauze voll von den Nazis", sagte zum Beispiel Hannelore Lehm, geboren 1943. Als Kind habe sie Hunger erlebt, eine Folge der Katastrophe, die das Nazi-Regime angerichtet hatte. Gelassen reagierte hingegen ein 31-jähriger Mann, der namentlich nicht genannt werden möchte. Die abgebildeten Soldaten kenne er aus der Fernsehserie "Ein Käfig voller Helden." Da die Nazis in der Serie bloßgestellt werden, störe ihn die Aufmachung nicht.

Der JCV bestätigt die Herkunft der Bilder. "Ein Käfig voller Helden" ist eine amerikanische TV-Produktion, die in den 1990er-Jahren auch in Deutschland ausgestrahlt wurde. Die Montage des JCV zeigt beispielsweise Oberst Wilhelm Klink, den dümmlichen Leiter eines fiktiven Kriegsgefangenlagers. Den Produzenten der Serie ging es um eine Verballhornung der Nazis. Sollte dies die Botschaft des JCV gewesen sein, dann kam sie in Jahnsdorf jedenfalls nicht bei allen an.

Verwunderung herrscht auch beim Sächsischen Carnevalsverband, in dem der Jahnsdorfer Verein organisiert ist. "Ich weiß nicht, was sich die Leute dabei gedacht haben, gerade in dieser Zeit", sagt Jörg Weiser, der Chef des Verbands. Mit dem Stacheldraht und den Uniformen könne er nichts anfangen. "Sie drücken nicht das aus, worum es beim Fasching geht: Freude, Spaß und Frohsinn." Er hält die Symbolik für befremdlich, selbst wenn sie aus einer Satire stammt. Wie, fragt Weiser, soll erst das Programm der Feier aussehen? "Das kann schnell nach hinten losgehen."

Weiser sagt, er werde die Angelegenheit beim nächsten Vorstandstreffen des Verbands ansprechen. Auch mit dem Verein wolle er Kontakt aufnehmen. Mit einem Rauswurf müssten die Jahnsdorfer jedoch kaum rechnen, zumal ihr Chef schon Konsequenzen gezogen hat.

Tatsächlich ist Holger Greiner als Vorsitzende des JCV bereits am 27. Januar zurückgetreten. Die Idee für das Plakat sei entstanden, während er im Urlaub war. Noch vor der Veröffentlichung im Amtsblatt habe er sich im Verein gegen die Illustration ausgesprochen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Ein Vereinsmitglied habe das Bild schließlich an die Gemeinde geschickt - angeblich ohne dass der Vorstand davon wusste.

Dies habe er erst kurz vor Redaktionsschluss erfahren, sagt Greiner. Als er bei der Verwaltung anrief, sei es zu spät gewesen, um Ersatz fürs Titelblatt zu finden. Zuletzt habe man sich dazu entschieden, die Gesichter mit Balken zu verfremden. Auf diese Weise, sagt Greiner, sollten Probleme mit dem Urheberrecht vermieden werden.

Bürgermeister Spindler ist für den Inhalt des Gemeindeblatts verantwortlich. Die Werbung des JCV habe er anfangs ohne Bedenken akzeptiert. "Es ist Fasching, da wird auch überspitzt geschrieben und dargestellt", schrieb er gestern per E-Mail, nach drei Tagen Bedenkzeit. "Ich habe nicht erwartet, dass diese Veröffentlichung des Faschingsplakates so eine negative Resonanz hervorruft und muss mir daher den Vorwurf gefallen lassen, die Wirkung unterschätzt zu haben. Ich bedaure sehr, dass ich damit offensichtlich die Gefühle einiger Bürger sehr stark verletzt habe. Dies war weder im Sinne des JCV noch in meinem." Spindler kündigte neue Regeln für die Amtsblatt-Redaktion an.

Auf dem Facebook-Profil des Vereins wurden die Bilder der Soldaten bereits entfernt. Das Motto und der Stacheldraht waren bis gestern aber noch zu sehen - unter anderem als Werbung für den Kinderfasching.


Kommentar: Nicht lustig

Die Party hat noch gar nicht begonnen, da muss der Bürgermeister schon ein Chaos aufräumen. Dass ein Faschingsverein in Zeiten wie diesen mit Nazisymbolik kokettiert, ist schon bedenklich. Noch erstaunlicher ist die Sorglosigkeit, mit der die Jahnsdorfer Verwaltung Weltkriegsuniformen und Stahlhelme abdruckt. Da hilft auch der Verweis auf Satire wenig. Denn bei weitem nicht alle Jahnsdorfer, erst recht nicht die älteren, kennen den ironischen Zusammenhang, aus dem die Bilder stammen. Ganz zu schweigen von der Eigendynamik, die ein Fest entfalten kann, das unter so einem Motto stattfindet. Zwar tragen auch Feuerwehrleute, Schornsteinfeger und Krankenschwestern Uniformen. Doch die wurden gerade nicht abgebildet. Das Karnevals-Plakat wirkt wie der Aufruf, einen Abend lang Weltkrieg zu spielen. Nicht lustig.

Bewertung des Artikels: Ø 2.8 Sterne bei 10 Bewertungen
33Kommentare
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  • 1
    2
    Distelblüte
    19.02.2019

    @saxon1965: Nur zur Erinnerung - es ging hier um ein geschmackloses Plakat für eine Faschingsveranstaltung.
    Zu Ihrem Kommentar: In meinen Augen verbietet es sich, das Leid der einen gegen das Leid der anderen aufzurechnen. Bitte lesen Sie noch einmal den Kommentar von Freigeist14.

  • 4
    2
    saxon1965
    19.02.2019

    @ Distelblüte & Freigeist14, ich glaube sie haben garantiert keine Augenzeugen gesprochen. UND ich möchte keinesfalls von deutschem Unrecht usw. ablenken. Wenn ich sie jedoch richtig interpretiere, so würden sie einer 16jährigen Schlesierin, die auf der Flucht aus ihrer Heimat vom Kriegsgegner vergewaltigt wurde sagen: "Selber schuld!" Unrecht macht man nicht mit anderem Unrecht wett und Kriegsverbrechen bleiben Kriegsverbrechen.
    Dass mir solche Menschen sagten: "Ja, unsere Soldaten haben es den Russen ja vorgemacht!" sollte ihnen verdeutlichen, dass auch ich durchaus differenzieren kann.
    Zum Schluss aber noch mal. Mit Kriegsuniformen, ob deutsch, amerikanisch oder aus welchem Land auch immer, sollten wir keinen Fasching feiern. Letztlich klebt auch an unseren heutigen deutschen Uniformen Blut (mindestens im indirekten Sinn).

  • 2
    1
    Freigeist14
    18.02.2019

    saxon1965 @ wo haben Sie denn ihre kühnen Behauptungen heraus gelesen, alle Wehrmachtssoldaten wären Kriegsverbrecher ?Mit Differenzierungen haben Sie wohl schon Abwehrreflexe ? Der Krieg ging von Deutschland aus und wurde dahin zurück geworfen . Die Entfesselung der Gewalt -die Büchse der Pandora- wurde von hier entfacht und geöffnet . Das heißt ,die unverhältnismäßige Gewalt der Alliierten war eine Folge dessen. Mit Ihrer Analyse,das eine neutrales und entmilitarisiertes Deutschland nach 1945 das Gebot der Stunde gewesen wäre, haben Sie allerdings recht .

  • 3
    3
    Distelblüte
    18.02.2019

    @saxon1965: Whataboutism at its best.

  • 5
    2
    saxon1965
    18.02.2019

    @Freigeist14 & Blackadder, ich weiß nicht wann sie geboren wurden, woher sie ihre Informationen über Geschehnisse im und um den 2. WK her haben, ob sie je mit Zeitzeugen gesprochen haben. Ich wollte nur zum Differenzieren beim Thema "Uniformen des 2. WK" anregen.
    Sollten sie jedoch der Meinung sein, dass alle Wehrmachtsangehörigen, die zwischen 1939 bis 1945 im Krieg waren, Kriegsverbrecher sind, dann möchte ich ihnen strickt widersprechen. Es gibt nichts zu beschönigen, aber genau so wenig sollte man die Verbrechen gegen deutsche Zivilisten bagatellisieren. Erklären sie mal einem Ausgebombten Dresdner, dass das kriegsnotwendig war.
    Und ich frage mich stets, warum auf dieser Erde Kriegsverbrechen, Atomwaffeneinsätze, Folter und Angriffskriege billigend in Kauf genommen werden, solange sie unter amerikanischer Flagge passieren. Einen feinen "Verbündeten" haben wir da. Wobei Großbritannien und Frankreich der USA kaum nachstehen. Wer in diesem Land will denn wirklich noch diesen Schulterschluss?! Und Deutschen hätte es nach 1945 bestens zu Gesicht gestanden, wenn wir militärisch neutral geblieben wären. Hüben wie trüben!
    Dafür heißt es heut zu Tage: "Nie wieder Krieg ohne deutsche Waffen!" Pfui

  • 3
    3
    Blackadder
    18.02.2019

    @saxon1965: Den dicken Katalog der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht", auf die sich Freigeist bezieht, habe ich zuhause stehen. Sicher gibt's den auch in der Stadtbibliothek.

  • 4
    2
    Freigeist14
    18.02.2019

    Saxon1965@ der Karnevalsverein möchte sicher nichts mit Ihrer Geschichtsrelativierung zu tun haben. Selbstverständlich waren unsere Großväter an die Wehrpflicht - mit allen Konsequenzen-gebunden . Aber ohne Vormarsch und Eroberung keine Ausplünderung und keine Massenmorde der SS-u.Polizei- Einsatzgruppen im Rücken . Die SA spielte außenpolitisch nie eine Rolle. Die Wehrmacht war logistisch und in der "Partisanenabwehr" nachweislich an vielen Kriegsverbrechen beteiligt . Die Reemstma-Ausstellungen haben das Thema umfassend dokumentiert .

  • 5
    4
    saxon1965
    18.02.2019

    Bin erst heute auf den Artikel gestoßen und auch sonst begegnete mir das Thema nicht in den Medien. Vielleicht nimmt man sich auch manchmal zu wichtig?
    Prinzipiell finde ich das Plakat mehr als unglücklich. Sicher darf beim Fasching überzeichnet und provoziert werden, gesellschaftskritisch wie erotisch oder sonst menschlicher Art. Man hätte aber auch Volkspolizist, Feuerwehrmann oder Krankenschwester nehmen können.
    Worüber jedoch mal nachgedacht werden sollte: Die deutsche Wehrmacht war eine Armee von Freiwilligen und ganz vielen Wehrpflichtigen. Die standen unter Befehl, mit allen Konsequenzen bei Widersetzungen. Bitte nicht immer Alles und Alle in einen Topfwerfen. Es gab am Ende 18- und 80jährige, die ohne nennenswerte Kriegshandlung für viele Jahre nach Sibirien kamen und die meisten kamen nie wieder. Die Kriegsverbrechen auf deutscher seite wurden hauptsächlich von der SA und der SS verübt. Der gesamte 2. WK war schlimm und verwerflich, keine Frage und sollte nicht glorifiziert werden. Dennoch wünschte ich mir, dass über Kriegsverbrechen der Alliierten, damals wie heut zu Tage, genau so konsequent berichtet würde.

  • 3
    11
    Interessierte
    13.02.2019

    Was man hier bezwecken will mit der ´Darstellung` von Nazis , hoffentlich geht das nicht einmal nach hinten los …
    Es war mal relative Ruhe ……
    Mit der ´Aufarbeitung` scheint das immer schlimmer zu werden , das Interesse daran !

  • 7
    2
    Steuerzahler
    13.02.2019

    @thomboy: „Schlimm wird es erst dann wenn es ins extreme geht und da ist die AfD sehr weit entfernt.“ Das ist ja richtig, nur die Entfernung zum Extremismus scheint mir bei Teilen der AfD nicht all zu groß zu sein. Das ist bedenklich! Ja und Broder geht bei Blackadder nicht durch den internen Filter. Solche Meinungen werden nicht akzeptiert, weil sie nicht ins Raster passen und deshalb sind sie unerheblich.

  • 7
    10
    13.02.2019

    Blackadder: was ist schlimm an "rechts"? Rechts ist genauso wenig schlimm wie links. Schlimm wird es erst dann wenn es ins extreme geht und da ist die AfD sehr weit entfernt.

  • 5
    12
    Blackadder
    13.02.2019

    @Tokru: Natürlich kann man Broder zitieren. Machen kann man viel. Aber ich muss das dann nicht ernst nehmen, so wie der derzeit mit den neuen Rechten kuschelt.

  • 7
    5
    Tokru
    13.02.2019

    @Dorpat: Broder zitieren, das geht doch gar nicht, da legt man den Finger doch direkt in die Wunde... Vorschlag für ein neues Karnevalsthema: "Vier Panzersoldaten und ein Hund"

  • 11
    11
    Malum89
    12.02.2019

    Wie kann man auf die irrsinnige Idee kommen, mit KZ-Stacheldraht für Fasching zu werben, sogar noch für Kinderfasching? Ich finde das extrem geschmacklos und abstoßend - Millionen, darunter zahllose Kinder, litten und starben hinter solchen Zäunen, wie kann das jemand lustig finden? Doch etliche sächsische Mitbürger halten das offenbar durchaus für spaßig, auf der Facebook-Seite der FP wimmelt es von lachenden Smileys unter diesem Beitrag. Und das Ganze passiert noch in einem Ort, wo fast 40 Prozent für rechtsextreme Bürgermeisterkandidaten gestimmt haben. Dieser widerliche "Nazi-Scherz" wird berechtigterweise einen deutschlandweiten Shitstorm auslösen. Und dann beschweren sich die sächsischen Spaßvögel natürlich wieder über das Sachsen-Bashing - ich höre schon, wie MP Kretschmer seinen Landsleute gegen die "ungerechten Angriffe" verteidigt . . . Es ist einfach nur noch schlimm, wer Schamgefühl hat, muss sich für solche Ausfälle schämen.

  • 7
    8
    Distelblüte
    12.02.2019

    @Dorpat: Ich würde hier nicht Herrn Broder ins Feld führen. Seine jüdische Herkunft wird von der AfD, der er kuschelnderweise nahe kommt, dankend als (Totschlag)-Argument genutzt. Die von Ihnen zitierte Quelle kann ich nicht als unabhängig bzw. seriös ansehen.

  • 3
    9
    Dorpat
    12.02.2019

    Was sagt Henryk M. Broder (jüdischer Intellektueller) dazu? Folgendens: https://www.achgut.com/artikel/nackte_frauen_wohin_man_schaut

  • 17
    10
    Goschi
    12.02.2019

    Unglückliche Verknüpfungen der Komödienserie, in der es um die Verdummung der Nazis, die überragende Darstellung der US Militärs mit der anführenden Leitung der anderen Siegermächte geht, wie in solchen US-Serien üblich. Keineswegs kommen Nazis darin vorteilhaft weg.
    Etwas unpassend zu Thema und für ein Amtsblatt. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Sowas muss eine Demokratie und ein Land mit einer freien Meinungsäußerung aushalten. Es gibt wirklich andere Probleme in unserem Land als dieses.

  • 10
    15
    12.02.2019

    Das Demokratieverständnis von einigen hier ist schon merkwürdig frei nach dem Motto " eine Zensur findet nicht statt" aber...

  • 10
    12
    Tokru
    12.02.2019

    Die sind wohl närrisch geworden. Am besten mal den Verfassungsschutz ansetzen.

  • 5
    6
    HHCL
    12.02.2019

    @Werterreu53: Das habe ich auch schon mehrfach beobachtet. Wenn man dann die Seite neu lädt, sind die Daumen wieder weg. Irgendwann ist dann (vermutlich der eine) Daumen da.

    Dagegen sollte man mal etwas tun. Das ist nicht gerade vertrauenerweckend.

  • 14
    19
    12.02.2019

    Blackadder: offensichtlich machen sie sich "um den Ruf" mehr Gedanken als über den Zustand und die Sicherheit.

  • 16
    19
    12.02.2019

    Blackdder: Der "Ruf von Sachsen" leidet nur bei Leiten wie ihnen. Bei der großen Mehrheit hat Sachsen einen sehr guten Ruf. Es sind erstmals mehr Leute in den Osten gezogen als weg. Ein großer Teil nach Sachsen!

  • 13
    9
    Freigeist14
    12.02.2019

    Wer die Serie kennt, erkennt die Darsteller aus der Serie "Ein Käfig voller Helden ". Schwierig , darin einen böswilligen Vorsatz zu erkennen . Aber in einem Amtsblatt hat so etwas wohl nichts verloren . acjw@ wenn Sie die "politische Korrektheit " der DDR dabei anprangern war Ihnen wohl der Antifaschismus als Staatsdoktrin unangenehm ?

  • 16
    13
    Blackadder
    12.02.2019

    Und schon ist es überregional im Netz gelandet. Würde mich nicht wundern, wenn man das demnächst in extra3 oder der heuteshow zu sehen bekommt.

    https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/1095214055931953153

  • 19
    17
    Blackadder
    12.02.2019

    @Werterreu53: Wie sollte hier manipuliert werden, wenn es bei grünen wie roten Daumen hochspringt? Und vor allem: warum? Ich nehme vielmehr an, dass der Klick auf den Daumen eine Art Aktualisierungsfunktion hat und die Klicks mitzählt, die seit der letzten Seitenaktualisierung mit dazu kamen. So als würde man f5 drücken. Man muss nicht immer und überall Manipulationen riechen!

  • 14
    10
    Mauersberger1
    12.02.2019

    Unerträglich einfältig einseitig Kommentare kommentiert. Hier wird wieder mal die Sachlichkeit von Neo-Politoffizieren auf dem Altar der Linienkonformität geopfert. Nach dem jähen Ende der örtlichen Kommunistischen-Diktatur ist Links schon wieder en vogue...? Das wäre wie wenn völkische Rassenlehre nach Versenkung der Nazidiktatur staatl. weiter propagiert worden wäre. Beides ist: Intelligenzreduziert. Es geht im Artikel um Fasching und man merkt wie fremd das Einigen hier ist (leider auch dem Autor) da ihnen der Humor fehlt (kleine Spitze) und das Unvermögen der unanalytischen Herangehensweise an dieses Thema. Fasching ist ein lebendiges emotionales soziales Happening! ALLE Deutschen sind bis heute mind. indirekt Opfer von rechtem UND linkem Terror-Sozialismus, also steigt aus euren rot-braunen Schubladen und erkennt das wir alle in einer Kommode sitzen und Sozialismus eben doch kein süßer Apfelmus isst, außer beim satirischen Fasching... Freunde!!!

  • 17
    22
    Werterreu53
    12.02.2019

    Ich bin auch der Auffassung, dass derartige Werbung nicht in ein Amtsblatt gehört.

    Übrigens werde ich keinen grünen oder roten Daumen mehr anklicken. In drei Versuchen zählte es jeweils drei dazu! Wird da schon wieder von irgendeinem manipuliert?

  • 23
    27
    Blackadder
    12.02.2019

    Und der Ruf von Sachsen leidet weiter und weiter...manchmal denke ich, vielen ist das eh schon egal.

  • 27
    13
    964467
    12.02.2019

    Ich kann an Korrektheit gar nichts verlogenes finden, im Gegenteil.
    Auch geht es hier überhaupt nicht um die Beschneidung der Meinungsfreiheit, privat kann jeder äußern was er mag, aber hier geht es darum, was in einem Amtsblatt von einer Kommune veröffentlicht wurde.

  • 31
    16
    hkremss
    12.02.2019

    @acjw: Sie sagen hier Ihre Meinung und der Jahnsdorfer Karnevalsverein hat es auch getan, oder nicht? Niemand schreibt Ihnen vor, wie Sie ihr Plakat gestalten! Allerdings dürfen Sie auch anderen zugestehen, dass sie dieses Plakat befremdlich finden, gerade zur Zeit. Es passt Ihnen nicht, kritisiert zu werden, aber das müssen Sie aushalten!

  • 34
    22
    Distelblüte
    12.02.2019

    @acjw: Ich kenne die US-Serie auch und schätze Satire sehr. Aber diese Aktion hier war ein Griff ins Klo. Ich hätte ein echtes problem damit, mich zu Fasching in eine fragwürdige Uniform zu schmeißen und dann Party zu machen. Und in Jahnsdorf, wo die NPD im Gemeinderat sitzt, ist das Plakat besonders unpassend. Am Ende kommt noch jemand auf die Idee, Opas alten ...Mantel mal wieder auszulüften und als Partygag zu tragen. Braucht man echt nicht.

  • 34
    21
    12.02.2019

    Wie heißt es doch gleich im Grundgesetz im Artikel 5 ?, Zitat: "eine Zensur findet nicht statt" !

  • 40
    27
    acjw
    12.02.2019

    Es ist einfach nur noch abstoßend, wie uns hier die, wie zu Zeiten der DDR, verordnete politische Korrektheit gängelt und Vorschriften macht. Erst gab es eine Fernseh-Satire, wo alle darüber gelacht haben, und nun empört man sich künstlich über den gleichen Stoff. Wie verlogen. Wem das Motte nicht gefällt muß nicht hingehen. Aber bitte lasst jedem seine eigene Meinung. Auch wenn heute die Gedanken nicht mehr frei sein dürfen. Aber dagegen wehre ich mich weiter.



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