Pumpen werden am Friedhof gelagert

Burkhardtsdorf möchte für Hochwasserschutz Wasserwehr gründen

Burkhardtsdorf.

Die Hochwasserschutzausrüstung für Burkhardtsdorf wird in Doppelgaragen oberhalb des Friedhofes gelagert. Darüber informierte Bürgermeister Jörg Spiller den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. Finanziert wird die Anschaffung der 49 Pumpen, der Garagen und des Pumpbeckens von der Landestalsperrenverwaltung. Das Pumpbecken dient der Wartung der Anlagen. Vervollständigt wird die Anlage durch eine Wendeschleife für Lastwagen sowie weitere Parkplätze. Diese allerdings werden von der Gemeinde finanziert. Spiller geht von Kosten in Höhe von rund 70.000 Euro aus.

In Burkhardtsdorf wird zudem eine Wasserwehr gegründet, die für die Wartung der Pumpen zuständig sein wird. Das kündigte Gemeindewehrleiter Axel Schaarschmidt an. Von der Feuerwehr oder dem Bauhof sei das nicht nebenher zu bewerkstelligen. "Einmal im Monat sollten wir die Pumpen schon anlaufen lassen", fordert Spiller. Da eine Wartung so vieler Pumpen durchaus arbeitsaufwendig sei, wäre es auch eine Option, dies an einen Drittanbieter zu vergeben. Das könnte mit jährlich 50.000 bis 60.000 Euro zu Buche schlagen. "Das sind die Folgekosten, die an uns hängen bleiben werden", beklagt Spiller.

Der Hochwasserschutz liegt in Burkhardtsdorf in weiten Teilen in Verantwortung des Freistaates. Daher werden die Hochwasserschutzmauern gebaut und die Pumpen angeschafft. Deren Einsatz muss allerdings der Ort sicherstellen.

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