Wald: Lugau zahlt rund 4000 Euro drauf

Stadtrat beschließt Wirtschaftsplan 2020 für Kommunalwald

Lugau.

Auch die Stadt Lugau hat die Folgen zweier sehr trockener Sommer und mehrerer Stürme sowie des massiven Borkenkäferbefalls zu tragen: 2020 muss sie knapp 4400 Euro tragen, die bei der Bewirtschaftung des Kommunalwaldes am Ende als Minus zu Buche stehen werden. Wie Kämmerin Claudia Löffler auf der Stadtratssitzung sagte, könne das Geld aus einer extra dafür geschaffenen Waldrücklage entnommen werden.

Revierförsterin Janina Albrecht vom Staatsbetrieb Sachsenforst hatte zuvor erklärt, wie sich der Wirtschaftsplan für den 31,6 Hektar großen Wald zusammensetzt. So seien einige Rotbuchen eingegangen, die ersetzt werden müssen, sagte sie. Die Kosten dafür seien mit rund 5400 Euro geplant. Hinzu komme die Waldpflege für diese Flächen in Höhe von 840 Euro. Die geplanten Kosten für den in der Gemarkung Beutha notwendigen Bau von etwa 190 Meter Waldweg betragen 1900 Euro und die Aufwendungen für die Aufarbeitung von Schadholz 4000 Euro. Einschließlich der Kosten für den Revierdienst von rund 536 Euro entstehen demnach Ausgaben von rund 12.700Euro. Dem gegenüber stehen aber nur Einnahmen in Höhe von 8320 Euro durch den Holzverkauf und eventuell zu erwartende Fördermittel für die Beseitigung von Käferholz sowie den geplanten Wegebau.

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