Wasserwerke investieren Millionensumme

In mehreren Orten der Region wird im Auftrag des Zweckverbands Wasserwerke Westerzgebirge schon jetzt gebaut. Ab Juni beginnen zehn weitere Vorhaben - sowohl im Trinkwasser- als auch im Abwasserbereich.

Schwarzenberg/Zwönitz.

Der Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) ist seit vielen Jahren Auftraggeber für Baufirmen. Daran halten der in Schwarzenberg sitzende Verband und die Wasserwerke in diesem Jahr fest, "und das nun auch trotz Corona und der damit verbundenen Auswirkungen", sagt Frank Kippig, Geschäftsführer des ZWW und der Wasserwerke. "Wir sind uns der Bedeutung der Aufträge für die Bauwirtschaft sehr wohl bewusst."

Das Auftragsvolumen hat es seit Jahren in sich, und das ist 2020 nicht anders. Bereits Anfang Februar erhielt der Verband die kommunalaufsichtliche Genehmigung seines Haushalts und der damit verbundenen Wirtschaftspläne. "Mit einer Investitionssumme von 20,664 Millionen Euro wollen wir weitere Trinkwasserleitungen erneuern, den Bau des Hochbehälters oberhalb des Auer Krankenhauses fortsetzen und im Abwasserbereich weitere Grundstücke ans zentrale Netz anschließen", erklärt der Geschäftsführer.

Neben vielen schon laufenden planmäßigen Projekten wollen die Wasserwerke ab Juni zehn weitere Bauvorhaben starten. Schwerpunkte bilden das Regenrückhaltebecken Bahnhofstraße in Beierfeld, Abwassersammler in Langenberg, in der Wehrgasse in Zwönitz und der Rabenberger Straße in Breitenbrunn, der Kanal- und Trinkwasserleitungsbau in der Bergstraße und Am Hang in Markersbach sowie die Abwasserdruckleitung in der Oberen Hauptstraße in Burkhardtsdorf.

Die Baumaßnahme in Burkhardtsdorf wird am Montag mit dem Ausbau des Eisenweges beginnen. Dieser wird als innerörtliche Umleitungsmöglichkeit für den Busverkehr und landwirtschaftliche Fahrzeuge bis Freitag mit der Herstellung von sieben Ausweichstellen ausgebaut. In dieser Zeit ist die Befahrbarkeit der Oberen Hauptstraße noch möglich. (mit bjost)


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