Weißer Transporter sorgt für Unruhe

Polizei sieht keinen Zusammenhang mit versuchter Kindesentführung in Mülsen

Niederwürschnitz.

Ein weißer Transporter mit einem großen Teddybären auf dem Beifahrersitz hat in Niederwürschnitz für Unruhe in der Bevölkerung gesorgt. Laut Bürgermeister Matthias Anton sei das Fahrzeug langsam durch Wohnsiedlungen gerollt. Unter dem Eindruck der versuchten Kindesentführung in Mülsen am Donnerstag seien die Bürger nun alarmiert. Ein Unbekannter hatte dort ein Mädchen in einen ebenfalls weißen Transporter gezerrt. Kurze Zeit später schaffte es die 13-Jährige, zu fliehen.

"Wir sind über die Sachlage in Niederwürschnitz informiert", sagt Polizeisprecher Andrzej Rydzik. "Es gibt keinen Zusammenhang mit der versuchten Kindesentführung in Mülsen." Darüber hinaus gebe es in Niederwürschnitz keinen Anfangsverdacht von verdächtigem Ansprechen von Kindern, ergänzt Rydzik. Ausschließen könne die Polizei ein solches Ansinnen allerdings nicht. Der Streifendienst sei über das Thema informiert. Die Polizei bittet Anwohner, die verdächtige Beobachtungen machen, das Polizeirevier in Stollberg zu informieren oder den Notruf 110 zu wählen. (bjost)

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