An der Einreise gehindert

Serben und Montenegriner werden abgeschoben

Reitzenhain.

14 Serben und ein montenegrinischer Staatsangehöriger sollten am gestrigen Mittwoch aus Deutschland abgeschoben werden, nachdem sie am Dienstag in Reitzenhain bei der Einreise festgesetzt worden sind. Gegen sie besteht der Verdacht der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthaltes in der Bundesrepublik. Ebenfalls konnten sie keine negativen Coronatests vorlegen, die derzeit für die Einreise aus einem Risikogebiet (Serbien, Montenegro) erforderlich sind.

Laut Bundespolizei kontrollierten Beamte gegen 0.40 Uhr zwei Fahrzeuge. In einem Fiat Ducato mit serbischer Zulassung befanden sich sieben serbische Staatsangehörige und ein montenegrinischer Staatsangehöriger, der Fahrer stammt aus Ungarn. In einem Ford Transit, ebenfalls mit serbischer Zulassung, befanden sich nochmals sieben serbische Staatsangehörige.

Alle Personen wiesen sich mit gültigen Reisepässen aus, jedoch machten sie bei der Einreisebefragung mittels Dolmetscher widersprüchliche Angaben zu ihrem Reiseziel und Reisezweck. Sie gaben an, nach Belgien zu wollen, um Verwandte zu besuchen. Auf Nachfragen konnten nur lückenhafte Angaben gemacht werden, und das Navigationssystem zeigte als Ziel Berlin. (bz)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.