Christbäume gehen in Flammen auf

In Grießbach verfolgten rund 80 Besucher, wie das einst prächtige Grün verbrannte. Auch Schneeregen hielt sie nicht ab.

Grießbach.

Mehr als 50 Christbäume sind am Samstagabend in Grießbach verbrannt worden. Die Feuerwehrleute hatten alles vorbereitet und ein Grundfeuer aus alten Paletten und Balken entzündet.

Als offizieller Feuerbeauftragter fungierte Markus Hejl, der zu Beginn seines Dienstes allerdings nur wenige Weihnachtsbäume vorfand. Das wird schon, war sich der 34-Jährige sicher, die Besucher brächten Weihnachtsbäume von zuhause mit. Und so kam es auch. Immer mehr Grießbacher fanden sich am Sportplatz ein - im Gepäck ihre ausgedienten Weihnachtsbäume. Die Feuerwehrleute hatten auch vorsorglich mehrere Zelte aufgebaut, in die sich die Schaulustigen bei Schneeregen flüchteten.

"Das Feuer liegt in diesem Jahr wieder in jüngeren Händen, wir Alten halten uns da raus", sagte Wehrleiter Uwe Müssig, der wie reichlich 80 Grießbacher das Feuer verfolgte. Zur "jungen Garde" gehörten Maik Sieber und Franco Neumann, seit Kindertagen befreundet, Mitglieder in der aktiven Wehr und im Feuerwehrverein. "Wir als Feuerwehr müssen bei solchen Sachen schon für die Sicherheit der Besucher sorgen", sagten die beiden, die auch die Aktivitäten des Vereins und der Wehr für die kommenden Monate im Auge haben. "Weiter geht es mit dem Hexenfeuer", erzählte Maik Sieber. Im Mai folgt die Vereinsausfahrt nach Altenberg. "Das Sommerfest haben wir auf 2020 verschoben. Sonst hatten wir immer den Wechsel von Sommerfest und Getzenrodeo, aber weil dieses Jahr nach 2018 wieder das Getzenrodeo und diesmal als Endlauf der World Enduro Super Series stattfindet, müssen wir unsere Kräfte bündeln", sagte Franco Neumann.

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