Digitalpakt:Zschopau bekommt 607.000 Euro

Grund- und Oberschulen erhalten W-Lan, PC, Notebooks und Tablets

Zschopau/Gornau.

Mit dem Digitalpakt Schule soll die digitale Infrastruktur in Schulen auf einen modernen Stand gebracht werden. Fünf Milliarden Euro will der Bund innerhalb von fünf Jahren dafür ausschütten. Etwa 607.000 Euro bekommt Zschopau für seine Grund- und Oberschulen, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 254.000 Euro aufbringt. Weitere knapp 69.000 Euro stehen für die Anschaffung von Notebooks und Tablets bereit.

Schon im Frühjahr 2019 konnten Kommunen beginnen, ihre Konzepte umzusetzen - selbst wenn noch keine Fördermittelzusagen vorlagen. Im Verbund mit ohnehin anstehenden Brandschutzarbeiten wurde in Zschopau die Netzwerkverkabelung in der Grund- und Oberschule "August Bebel" mit installiert beziehungsweise erneuert. Zur digitalen Ausstattung der Grundschule gehören zudem 32 Desktop-Computer, neun Notebooks, 40 Tablets und zwei Klassensätze Robotik-Sets. Für die August-Bebel-Oberschule gibt es 69 Desktop-Computer sowie 48 Notebooks. Ähnlich sieht es in den anderen Einrichtungen aus: Für die Nexö-Oberschule werden 29 PC und 48 Notebooks angeschafft. Die Zschopenberg-Grundschule erhält 37 Desktop-PC, drei Notebooks und 48 Tablets, außerdem zwölf Anzeigegeräte und einen Robotik-Klassensatz. Um die Geräte nutzen zu können, wird in allen Einrichtungen in den Aufbau lokaler Funknetze (W-Lan) investiert.

Mit dem Digitalpakt hatten Bundesregierung und Bundestag 2018 die Absicht bekundet, in allgemeinbildenden Schulen die Digitalisierung zu fördern. Die digitalen Medien und Lerninfrastrukturen sollen dabei neue Lernformen wie einen selbstgestalteten Lernprozess ermöglichen. Digitale Medien können nach Auffassung des Bildungsministeriums das Lernen im Unterricht und außerhalb der Schule besser vernetzen und dazu beitragen, Bildungsbenachteiligung auszugleichen.

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