DSDS-Jurorin tritt beim 13. Bergfest auf

In Pobershau wird gefeiert. Und das zehn Tage lang. Bis die Häuser im Ort wieder liebevoll gestaltet werden, dauert es zwar noch zwei Monate. Doch die Initiatoren haben nun bereits das Programm vorgestellt. Und das ist gespickt mit Höhepunkten.

Pobershau.

Alle fünf Jahre wird im Marienberger Ortsteil Pobershau groß gefeiert. 2019 ist es wieder soweit. Vom 13. bis 22. September erlebt das Bergfest seine 13. Auflage. Damit Bewohner und Besucher an den zehn Tagen wieder unvergessliche Momente erleben, arbeiten die Organisatoren schon seit 2017 an der Planung. Nun haben sie erstmals Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert und die Programmpunkte vorgestellt. "Wir wollen die Leute schon etwas neugierig machen", erklärt Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos). Viele Ideen aus den verschiedenen Arbeitsgruppen seien eingeflossen, ergänzt Organisationsleiterin und Marienbergs Kämmerin Heike Dachselt. Eine Auswahl zeigt, dass sich Gäste nicht nur auf die liebevoll geschmückten Häuser, sondern auch auf reichlich Abwechslung, zahlreiche Höhepunkte und einige Neuerungen freuen können.

Musikalisch umrahmt wird das Bergfest von überregional bekannten Künstlern. Glasperlenspiel wird am 20. September im Festzelt auftreten. Carolin Niemczyk, Sängerin der Elektropop-Band, ist auch durch die TV-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" bekannt geworden. 2018 saß sie neben Dieter Bohlen in der DSDS-Jury. Zudem kommt Samuel Rösch mit seiner Band Paperclip nach Pobershau. Der Großrückerswalder gewann 2018 die achte Staffel der Fernsehshow "The Voice of Germany". Mit De Schal(l)is, De Hutzenbossen und Countrymusik werden auch andere Genres abgedeckt.


Fester Bestandteil und der Höhepunkt des Bergfests schlechthin ist und bleibt der große Festumzug. Auch in diesem Jahr werden zu dem Zeremoniell am 15. September etwa 1000 Trachtenträger erwartet, erklärt Heike Dachselt. Der Festumzug sei dabei in drei Abschnitte geteilt. Zunächst stellen Teilnehmer die Pobershauer Geschichte dar. Es folgt die Bergparade des Sächsischen Landesverbands der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Es wird wieder ein tolles Ereignis", sagt der Verbandsvorsitzende Ray Lätzsch. Vor dem Abschluss im Wildsbergstadion präsentieren im dritten Teil 1400 Mitwirkende - von der Kindertagesstätte bis zu den örtlichen Unternehmen - auf 700 Metern Länge "Pobershau heute".

Zum Programm gehören außerdem ein Vereinsnachmittag, ein Laufsportevent, Kirchkonzerte, Handwerkspräsentationen, Sonderausstellungen sowie ein Kinderfest mit Marionettentheater, Kreativ- und Sportstationen. In der Böttcherfabrik werden darüber hinaus zwei Kriminächte angeboten. "Ich bin schon gespannt, wie das im abendlichen Pobershau mit den beleuchteten Häusern wirkt", sagt Heike Dachselt. Neu ist in diesem Jahr - angelehnt an der Liedertour der Baldauf-Villa - die Lichtel-Liedertour am 18. September mit sieben Stationen. Das große Feuerwerk am Abend des 22. Septembers bildet den Abschluss des Bergfests.

Um die Anreise zu erleichtern, verkehrt an den beiden Wochenenden stündlich der Zug auf der eigentlich stillgelegten Bahnstrecke von Pockau-Lengefeld bis zum Haltepunkt bei der Firma Auhagen. Von dort aus fährt die Bimmelbahn bis zum Festgelände. Abends sind Lichtelfahrten durch den Ort möglich. "Wir wollen auch den Zubringer-Verkehr aus Richtung Marienberg ermöglichen, treten dazu noch mit einem Busunternehmen in Kontakt", erklärt Heike Dachselt.

Sie und ihre Mitstreiter werden bis einen Tag vor dem Fest weiter an den Vorbereitungen feilen. Doch schon jetzt lobt Dachselt die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder: "Ohne ihr Engagement wäre das Bergfest nicht umsetzbar."

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