Erzgebirge im Sattel komplett vertreten

Etwa 200 Reiter mit mehr als 330 Pferden beim 42. Reit- und Springturnier in Wiesa am Start

Wiesa.

Das 42. Reit- und Springturnier am Wochenende in Wiesa ist ein Erfolg gewesen: Etwa 200 Reiter mit mehr als 330 Pferden waren mit von der Partie und absolvierten insgesamt rund 600 Starts sowie 26 Prüfungen. Und für die Vier- und Zweibeiner wurde alles getan, um die glühende Hitze erträglich zu halten. Sogar der Abreiteplatz wurde gewässert, um die Staubentwicklung in Grenzen zu halten.

"Pferde vertragen aber durchaus mehr Hitze als wir Menschen, nur müssen sie dabei entsprechend gehalten und mit Flüssigkeit versorgt werden", betonte Ria Scheithauer, Helferin der Kampfrichter. Dazu kamen noch die Hygienemaßnahmen wegen Corona. Noch vor einigen Tagen hatte Cheforganisatorin und Turnierleiterin Marga Schulze gebangt, ob das traditionelle Turnier überhaupt über die Bühne gehen kann. "Aber nach weiteren Lockerungen der Maßnahmen bei Corona sind nun Wettkämpfe im Pferdesport wieder möglich", erklärte sie. "Die Saison ist noch jung und wir sind richtig gut besucht", freute sie sich über die Teilnehmerzahlen.

Sportlerinnen und Sportler aus 97 Vereinen waren nach Wiesa gekommen- unter anderem aus ganz Sachsen sowie aus Thüringen und Brandenburg. Auch die erzgebirgischen Pferdesportvereine waren nahezu alle präsent, betonte die Turnierleiterin. So gaben sich Reiterinnen und Reiter unter anderem von Vereinen aus Großrückerswalde, Thum, Weißbach, Eibenstock, Crandorf, Schwarzbach, Weißbach und natürlich vom gastgebenden SV Eintracht Wiesa ein Stelldichein.

Auf den Schauteil war beim diesjährigen Turnier aufgrund der Corona-Auflagen verzichtet worden. Dafür reihte sich Wettbewerb an Wettbewerb. Viele Helfer sorgten unterdessen vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf. Unter anderem war die Bergbrüderschaft des Ortes - wie schon seit Jahren - in Sachen Verköstigung mit von der Partie. (lomü)

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