Fachsimpelei zwischen Züchtern, Besuchern und Preisrichtern

Die Organisatoren des Kleintiermarktes in Hohndorf haben eine Verdopplung der Besucherzahl registriert. Hasen lagen in der Gunst ganz vorn.

Hohndorf.

Seit über fünf Jahren organisiert der Rassegeflügelzuchtverein Großolbersdorf (RGZV) den Kleintiermarkt in Hohndorf, aber eine Verdopplung der Besucherzahl zum Vorjahr gab es noch nicht. "Im vergangenen Jahr hatte es auch kräftig geschneit, da kamen weniger Besucher", sagte Diana Weber vom RGZV. Am Samstag wurden 120 Gäste im Haus der Begegnung in Hohndorf gezählt. "Sie kamen aus dem gesamten Erzgebirgskreis und aus Mittelsachsen", berichtete die Großolbersdorferin.

Hasen lagen in der Gunst ganz vorn - besonders bei den jüngsten Besuchern. Wie bei Luna Zeisz aus Hohndorf. "Ich habe einen Hasen zu Hause", berichtetet die Siebenjährige. Ihr Onkel Udo Thiele verriet auch etwas über die Haltungsbedingungen: "Lunas Hase hat einen Luxusstall mit Balkon."

Heiko Böttrich aus Geyer gehört zu den Stammgästen der Schau. "Das ist eine gute Gelegenheit, vielleicht ein paar Tiere an den Mann zu bringen", verriet der Züchter, der zwischen 50 und 60 Tiere hat. Fachgespräche gab es zwischen dem Chemnitzer Helmut Rudolph und Volkmar Steinert aus Niederlauterstein. Der Chemnitzer Taubenzüchter hatte Coburger Lerchen mit, der Niederlautersteiner war Preisrichter. "Schöne Tiere, aber einige sind mit der Mauser noch nicht fertig", schätzte Steinert ein.

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