Für gefährliche Situationen gerüstet

Um Kinder im Vorschulalter zu sensibilisieren, ist die Gebietsverkehrswacht regelmäßig unterwegs. Jetzt machte sie an einer Marienberger Kita Station.

Marienberg.

Zielgruppe der Verkehrswacht ist vor allem die junge Generation. Speziell wenn die Schule wieder beginnt, werden viele Aktionen organisiert, um Erstklässler auf die Gefahren entlang des Schulwegs aufmerksam zu machen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Nils Neugebauer und seine Kollegen von der Gebietsverkehrswacht "Mittleres Erzgebirge" während der Sommerferien die Füße hochlegen. Auch diese Zeit wird genutzt, denn in den Kitas herrscht weiterhin Betrieb.

Im Marienberger "Knirpsenhaus" freuten sich reichlich 60 Kinder über den außergewöhnlichen Besuch. "Es ging darum, den Kindern gefährliche Situationen aufzuzeigen und zu erklären, wie sie dabei am besten reagieren", erklärt Nils Neugebauer. Als Moderator hatte er viel zu erzählen. Umso überraschter war er, wie viel ihm auch die Mädchen und Jungen über Verkehrsschilder sagten: "Sie wussten schon viel, das hat mich erstaunt."


Trotzdem wurde fleißig geübt, um das Wissen zu vertiefen und auszubauen. Sieben Stationen hatten die fünf Helfer der Verkehrswacht aufgebaut. Darunter auch einen Parcours, den die Kinder unter Beachtung der Verkehrszeichen mit Fahrrad und Roller zu meistern hatten. Auch ohne Räder war in einem Bewegungsparcours Geschicklichkeit gefragt. Später ging es noch in ein schwarzes Zelt. "Dort wird die Sichtbarkeit im Dunkeln simuliert", erklärt Nils Neugebauer, der sich der Aufmerksamkeit der Kinder sicher sein konnte. Schließlich hatte er auch Vertreter der freiwilligen Feuerwehr und der Polizei dabei, die die Kinderaugen mit ihrer Technik zum Leuchten brachten.

"Dieser Verkehrssicherheitstag ist ein Projekt der Landesverkehrswacht, das sich speziell an Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren richtet. Hier ist es wichtig, alles auf spielerische Weise zu vermitteln", erklärt Nils Neugebauer. Nur dreimal pro Jahr setzt er ein solches Projekt in die Tat um. Deutlich häufiger geht es um "Kinder im Straßenverkehr" - ein Projekt der deutschen Verkehrswacht für die Vor- und Grundschule. Von 25 Veranstaltungen stehen zehn noch aus. In Kürze wird sich dabei wieder viel um den Schulweg drehen.

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