Handgemachte Musik begeistert

Eine Zschopauer Konzertreihe feiert Zehnjähriges - Veranstalter und Besucher sind äußerst zufrieden mit dem Abend.

Zschopau.

Vom Zschopauer Gefängnishof ist das "Unplugged"-Konzert in Zschopau für seine zehnte Auflage direkt in den Schlosshof gezogen, und 250 Besucher sind dem Ruf gefolgt. Alles war ein wenig größer, eine richtige Bühne bot den Musikern viel Platz, die Besucher waren etwas weiter von den Musikern entfernt, was der Stimmung keinen Abbruch tat. "Es sollte etwas Besonderes werden - und das ist es auch geworden", sagte Luise Herzel, die mit ihrem Ehemann Robin Beyer die "Unplugged"-Reihe aus der Taufe gehoben und zum Erfolg geführt hat.

Als Glücksgriff erwies sich die Verpflichtung von Bumerang. Die Chemnitzer Band spielte zum Schluss und bestätigte gleich mit ihrem ersten Lied "Like a Rolling Stone" von Bob Dylan das Anliegen der "Unplugged"-Reihe: handgemachte Musik anzubieten. Den Einstieg machte Fingerstyleakrobat Raik Heinemann, Elephone mischten Funk und Rock zu eigenen deutschen Texten, Groove Attached machten ihrem Namen alle Ehre und boten die Kombination Jazz, Pop und Groove auf hohem Niveau an. "Die Qualität der Musik war wieder einmal ganz hoch. Uns gefällt das Ambiente im Schlosshof ganz sehr", sagten Silke und Mario Rüthrich aus Chemnitz, die schon zum vierten Mal bei einem "Unplugged"-Konzert in Zschopau waren. "Das war heute eine bunte Palette, ich finde, dass die Reihe immer besser wird", schätzte Juliane Meier aus Schlößchen ein. Die Chemnitzerin Ines Klömisch war zum ersten Mal dabei und vor allem wegen zwei Bands gekommen: "Ich wollte Groove Attached hören und Bumerang, weil dort die Geigenlehrerin meiner Tochter mitspielt. Das war ein sehr schöner Abend."

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