Hauptsatzung in zeitgemäßer Form neu formuliert

Wolkensteiner Stadtrat wertet mit beschlossenen Veränderungen unter anderem die Arbeit der Ausschüsse auf

Wolkenstein.

Dank einer neuen Hauptsatzung sollen die Abläufe in der Wolkensteiner Stadtverwaltung vereinfacht werden. "Wir haben versucht, uns an die heutigen Bedingungen anzupassen", sagt Bürgermeister Wolfram Liebing zu dem Dokument, das der Stadtrat in seiner Sitzung in dieser Woche mit großer Mehrheit abgesegnet hat.

Die zuletzt vor sechs Jahren geänderte Wolkensteiner Hauptsatzung wurde nun dem Muster angepasst, das der Sächsische Städte- und Gemeindetag im August 2019 erarbeitet hatte. Ein wichtiger Bestandteil hinsichtlich des Haushalts war die Umstellung von der Kameralistik auf die sogenannte Doppik, also von der einfachen auf die doppelte Buchführung. "Außerdem wurde durch die Veränderungen die Arbeit der Ausschüsse aufgewertet", sagt Liebing. So liegt die Entscheidungshoheit über die Annahme von Spenden künftig beim Verwaltungsausschuss. Zudem hat sich die Zuständigkeit des Technischen Ausschusses bei Bauprojekten bis zu einem Volumen von 40.000 Euro erhöht.

Ein Trend spielt aber in der Satzung keine Rolle. Eine Nachfrage von Bernd Sachse (DWV) ergab, dass zwecks der Vereinfachung stets das generische Maskulinum verwendet worden sei. "Nicht dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen benachteiligt fühlen", so Sachse angesichts der Debatte über geschlechtergerechte Sprache. (anr)

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