Im Bann des Sports und der Berge

Tod von Frieder Berger erschüttert viele Menschen

Wolkenstein.

Zahlreiche Menschen hat Frieder Berger zur Bewegung animiert - erst als Sportlehrer und Schulsportkoordinator, später als schreibender Heimatforscher. "Die Berge haben mich schon immer fasziniert, und so entstanden meine Bücher", erklärte der Wolkensteiner, warum er sich ab 2012 den Erhebungen des Erzgebirges widmete. Wenn seine Frau ihn suchte, sei er oft unterwegs gewesen. Von den Dreihundertern bis zu den Tausendern führte er 2073 Gipfel in drei Bänden auf. Nach der Zusammenfassung im Erzgebirgsatlas war ein neues Werk in Arbeit. Vollenden wird es Frieder Berger nicht, denn mit 72 Jahren ist er nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben.

"Mit ihm habe ich einen Mentor und väterlichen Freund verloren", sagt Carsten Baude, den die traurige Nachricht wie viele andere Menschen schockierte. Der jetzige Schulsportkoordinator des mittleren Erzgebirges arbeitete lange mit Frieder Berger zusammen und konnte auf das bauen, was dieser seit Beginn der 1990er-Jahre vorangetrieben hatte. "Bis zuletzt war er bei Schulwettkämpfen mit vor Ort, um zu helfen," berichtet Baude und fügt an: "Frieder hinterlässt eine große Lücke." Im Schulsport ebenso wie in der Kultur, denn neben seinen Büchern widmete sich der Hundeliebhaber ebenfalls der Musik, spielte Gitarre und sang. Auch seine Anton-Günther-Lieder werden viele vermissen. ( anr)

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