Kinder spüren Heimatgeschichte nach

Die Mädchen und Jungen des Hortes der Johanniter-Unfallhilfe in Mildenau sind losgewandert. Zu bestaunen gab es am Ziel unter anderem Kühlschränke.

Mildenau/Großrückerswalde.

Das Preßnitztal-Museum in Niederschmiedeberg ist jüngst das Ziel der Hortkinder aus Mildenau gewesen. Zu Fuß hatten sich die 24 Mäd- chen und Jungen der Einrichtung der Johanniter-Unfallhilfe mit drei Erzieherinnen auf den Weg gemacht.

Vor Ort angekommen, gewährte ihnen Lothar Schönherr Einblicke in die lokale Geschichte. Er ist einer von derzeit etwa einem halben Dutzend ehrenamtlichen Helfern, die den Betrieb im Museum absichern. Das Museum selbst thematisiert die Historie des Preßnitztals. Lothar Schönherr begann bei den Anfängen, sprach über den Bergbau, die Eisenverhüttung, die Pappenherstellung und über die Kühlschrankproduktion in den Unternehmen DKK und Foron. Gestaunt haben die Kinder besonders über den großen mechanischen Heimatberg sowie über die große Sammlung an in Niederschmiedeberg und Scharfenstein produzierten Kühlschränken. Zum Schluss ging es für die Mädchen und Jungen noch ein kleines Stück den Bergbaulehrpfad entlang.

Für die Mildenauer war der Ausflug eine willkommene Abwechslung im Programm der Sommerferien, wie die Leiterin der Einrichtung, Claudia Schreiter, sagte. Diese Woche haben die Kinder unter anderem Boote gebastelt und an der Rauschenbach-Mühle in Arnsfeld fahren lassen. An der Waldschule Kretscham beschäftigten sie sich spielerisch mit dem Thema Wald. "Bei uns geht es in den Sommerferien kreativ zu", so Claudia Schreiter. Am gestrigen Freitag sollten sie ihr Lieblingsspielzeug mitbringen.

In den kommenden Tagen geht es außerdem im Ehrenfriedersdorfer Schaubergwerk unter Tage. Ein Besuch auf Schloss Schlettau steht ebenfalls noch an. Die jüngsten Mädchen und Jungen des Hortes sind im Schulanfängeralter. Die ältesten haben gerade die vierte Klasse absolviert. "Wir sind nach Möglichkeit sehr viel draußen, weil bei uns im Haus renoviert wird", so Claudia Schreiter.

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