Neues Album steht in den Startlöchern

Randfichten arbeiten an Wohnzimmerkonzert

Erzgebirge.

Michael (Michl) Rostig von der erzgebirgischen Kultband fehlt der Kontakt zu den Fans. Darüber und über die Pläne nach Corona hat Georg Dostmann mit ihm gesprochen.

Freie Presse: Als Künstler sind Sie in der Regel viel unterwegs. Fällt da in der jetzigen Zeit nicht die Decke auf den Kopf?

Michael Rostig: Ich habe die Zeit genutzt, um einiges auszusortieren, sowohl aus Ordnern als auch auf meinem Computer. Zum Glück habe ich auch ein Haus mit Grundstück. Da gibt es ebenfalls einiges zu tun. Hin und wieder fallen mir auch wieder Texte ein, die später vielleicht mal zu neuen Liedern werden.

Viele Künstler melden sich derzeit über soziale Netzwerke mit Wohnzimmer-Konzerten. Auch ein Plan für die Randfichten?

Ein Wohnzimmerkonzert ist geplant. Wir arbeiten gerade an der Umsetzung. Wir wollen auch in nächster Zeit mal vor einem Pflegeheim spielen. So bleibt man in der Übung und es macht einfach Spaß, gemeinsam Musik zu machen.

Was fehlt zurzeit am meisten?

Das gemeinsame Musizieren. Wir hatten uns gerade mit unserem neuen Gitarristen Schrödi eingespielt. Auch würde ich gerne unser Publikum wieder sehen und meine Enkelin besuchen. Nicht zuletzt fehlen natürlich auch die Einnahmen.

Was ist nach Corona geplant?

Nach der Corona-Pandemie wollen wir endlich unser neues Album veröffentlichen. Geplant war das ja schon Mitte des Jahres. Deshalb hoffen wir, dass ab Herbst wieder Auftritte möglich sind. Bis dahin planen wir, nicht krank zu werden. Das wünschen wir auch allen Lesern der "Freien Presse". Haltet durch und bleibt gesund! Getreu dem Motto: Ja, er lebt noch, stirbt nicht. (gudo)


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.