Nexö-Schule in Zschopau: Betrieb soll weiterlaufen

16 Lehrer unterrichten momentan 150 Schüler in sechs Klassen.

Zschopau.

Die Situation an einigen Schulen im Kreis bleibt coronabedingt angespannt. An der Zschopauer Nexö-Oberschule stehen momentan 16 Lehrkräfte zur Verfügung, 16 weitere befinden sich in Quarantäne bzw. sind erkrankt, teilte das Landesamt für Schule und Bildung (Lasub) am Dienstag mit. Seitdem zwei Lehrer und elf Schüler im September positiv getestet wurden, wird nach einem Notfallplan unterrichtet.

Die Schulleitung wandte sich mit der Bitte an die Stadt, Maßnahmen zur Gesunderhaltung von Personal und Schüler einzuleiten, sagte Oberbürgermeister Arne Sigmund auf Anfrage. Daraufhin habe er den Kontakt zum Gesundheitsamt gesucht und mitgeteilt bekommen, dass sich die Schulleitung ans Lasub wenden solle. Über die aktuell angespannte Situation sei das Landesamt am Dienstag schriftlich von der beauftragten stellvertretenden Schulleiterin informiert worden, bestätigte Sprecherin Kerstin Fechert. Die Situation an der Nexö-Oberschule stelle alle unmittelbar Beteiligten vor große Herausforderungen. Dennoch soll der Schulbetrieb - wenn auch eingeschränkt - aufrecht erhalten bleiben. 16 Lehrer unterrichten momentan 150 Schüler in sechs Klassen. Acht Schulklassen befinden sich in Quarantäne. Die Entscheidung über die Schließung von Schulen im Zusammenhang mit der Pandemie liege im Übrigen in alleiniger Verantwortung des Gesundheitsamtes, erklärt Kerstin Fechert.

Derweil vermeldete der Landkreis am Dienstag weitere 54 Corona-Neuinfizierte. Ein Todesfall einer über 80-jährigen Person kam hinzu. Wegen der coronabedingten Schließung der Kfz-Zulassungsstelle in Annaberg ist am Standort Marienberg mit größerem Andrang zu rechnen. Am Montag war zudem die Internetseite des Landkreises von nachmittags bis abends - mit Unterbrechungen - nicht erreichbar. "Es hat eine technische Störung gegeben, unabhängig von den Zugriffszahlen", erklärt Sprecher André Beuthner. Der Fehler sei behoben. Trotz der zwischenzeitlichen Probleme haben am Montag etwa 22.000 Menschen auf die Internetseite des Kreises zugegriffen. "Ein sehr, sehr hoher Wert", so Beuthner. (mit rickh)

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