Paar liebt frischen Maulbeergeschmack

Gartenmeisterschaft: In Isreal haben Heidrun und Rolf Ehrig erstmals einen solchen Baum gesehen. Nun gedeiht ein Exemplar in Gebirge.

Gebirge.

Weiße Maulbeeren sind weniger wegen ihrer Früchte bekannt, als wegen ihrer Blätter, die den Seidenraupen als Nahrung dienen. Mit Seidenraupen beschäftigt sich Heidrun Ehrig aus Gebirge nicht, einen Maulbeerbaum hat sie aber dennoch im Garten stehen, und mit ihm bewirbt sie sich bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG). "Ende der 1990er-Jahre habe ich mit meinem Mann eine Reise nach Israel unternommen und dort erstmals einen Maulbeerbaum gesehen. Wir waren beeindruckt", so die 65-jährige.

Jahre später kaufte sie bei einem hiesigen Discounter einen solchen kleinen Baum. "Das Experiment war es mir wert", sagt Heidrun Ehrig, die das Stämmchen in den etwa 150 Quadratmeter großen Garten am Haus pflanzte. Dort wachsen und gedeihen neben vielen Blumensorten unter anderem auch Rote Bete, Zucchini, Mangold, Tomaten, Bohnen und ein Pfirsichbaum. "Der Maulbeerbaum, den bei uns ein Kräuterbeet umgibt, wuchs von Beginn an gut, trug aber keine Früchte", erinnert sich Rolf Ehrig, der den ursprünglich aus China stammenden Baum stets im Mai auf eine Höhe von rund 2,50 Metern zurückschneidet. "Er treibt jedes Jahr etwa einen Meter aus und könnte über 15 Meter groß werden", so Rolf Ehrig.

Vor etwa acht Jahren konnten die Ehrigs erstmals etwa eine Handvoll der weißen Beeren ernten, die sich je nach Sonneneinwirkung rötlich färben können. Den Geschmack beschreibt Rolf Ehrig dem von Mais ähnlich, nur fruchtiger. "In diesem Jahr haben wir bisher etwa vier Kilogramm geerntet", freuen sich die beiden, die die Früchte meist frisch essen. "Bei der jetzigen Menge habe ich allerdings Marmelade daraus gekocht", sagt Heidrun Ehrig. Den Juli hindurch werden die Ehrigs weiße Maulbeeren ernten können, denn derzeit trägt der Baum noch Tausende Früchte, die nacheinander reifen.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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