Rathaus-Umbau beginnt nächsten Monat

Mehr als 300.000 Euro sind für die Modernisierung des Gebäudes in Großrückerswalde vorgesehen. Ein Bauauftrag bereitet allerdings Sorgen.

Großrückerswalde.

Der Startschuss für den Umbau des Großrückerswalder Rathauses ist erfolgt. In wenigen Wochen sollen die Arbeiten im Erdgeschoss des Gebäudes beginnen. Der Gemeinderat hat dazu in seiner Sitzung am Dienstagabend die ersten Baulose vergeben. Doch was erwartet die Bürger während des Ausbaus?

Die Modernisierung des Rathauses inklusive barrierefreiem Umbau des Erdgeschosses sei in zwei Bauabschnitten bei laufendem Betrieb vorgesehen, erläuterte Kämmerer Heiko Lutter. Fakt ist, dass ab Juni die Arbeiter anrücken sollen. Denn die Gemeinde sei bereits in Zeitverzug, sagte Bauamtsleiter Thomas Hermann. Das sei wiederum dem beauftragten Ingenieurbüro geschuldet. Erst am Montag habe die Verwaltung die zu vergebenen Bauaufträge ausschreiben können. "Und bis Ende des Jahres müssen die Fördermittel verbaut sein", betonte Hermann.


Bis dahin soll die Sanierung auch abgeschlossen sein. Hauptaugenmerk liegt dabei auf die Barrierefreiheit. An den Treppen zum Rathauseingang soll ein Lift installiert werden. Der Sanitärbereich wird saniert und das Bürgerbüro neu gestaltet.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 310.000 Euro. Bereits 2018 wurden für die Umbauplanung 20.000 Euro im Haushalt der Gemeinde eingestellt. In diesem Jahr kommen weitere 245.000 Euro für die Modernisierung sowie 40.000 Euro für die Ausstattung hinzu. Beides wird mit 213.500 Euro gefördert.

Und die Kosten können voraussichtlich auch eingehalten werden. "Die Angebote der Baufirmen liegen innerhalb der Kostenschätzung", sagte Hermann zu den ersten drei Aufträgen, die der Gemeinderat nun einstimmig vergeben hat. Für die Baumeister-, die Natur- und Fliesen- sowie die Maler- und Bodenbelags-arbeiten sind demnach fast 140.000 Euro nötig.

Sorgen bereitet allerdings ein viertes Baulos für die Tischlerarbeiten. Wegen fehlender Preise im Angebot schlug die Verwaltung dem Gemeinderat vor, die Ausschreibung aufzuheben. Die Volksvertreter folgten einstimmig der Empfehlung. Der Bauauftrag soll nun schnellstmöglich neu ausgeschrieben werden, um nicht noch mehr in Zeitverzug zu kommen.

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