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Amtsberger Haushalt beinhaltet auch 2020 den Breitbandausbau

Amtsberg.

Einerseits hat Amtsbergs Bürgermeister Sylvio Krause während der Gemeinderatssitzung am Montagabend verkündet, dass der Breitbandausbau im Ort demnächst abgeschlossen wird. Anderseits erklärte Kämmerer Tilo Müller, dass dieses Projekt auch im diesjährigen Haushalt, der an jenem Abend beschlossen wurde, die größte Investition darstellt. Dass sich die Aussagen nicht widersprechen liegt daran, dass die nun zu bewältigenden Aufgaben vorwiegend bürokratischer Natur sind. So sollen mit den eingestellten knapp 100.000 Euro Arbeiten bezahlt werden, die größtenteils schon erledigt sind.

"Ende März haben wir das Ende der Fahnenstange erreicht", sagte Krause über den Baufortschritt. Während die Abnahme der Tiefbauarbeiten am Donnerstag erfolgen soll, werde das Einblasen der Glasfaserkabel noch zwei Wochen dauern. Zu Verzögerungen sei es gekommen, weil Eigentümer mitunter nicht korrekt angegeben hätten, wie viele Wohneinheiten sich in einem Gebäude befinden. Nachträgliche Korrekturen hätten den ohnehin schon entstandenen Mehraufwand noch einmal erhöht. Doch auch diese Kosten sollen laut Bürgermeister durch Fördermittel gedeckt werden, auch wenn ein entsprechender Antrag von den Behörden "noch nicht positiv beschieden wurde".

Der Digitalpakt Schule, der mit 86.500 Euro eine weitere große Investition darstellt, soll ebenfalls zu 100 Prozent gefördert werden. Aktuell laufen Gespräche mit der Grundschule zwecks Ausrüstung und Software. Überstürzt werde nichts, so Krause, damit die Technik von den Lehrkräften dann auch optimal genutzt werden könne. (anr)


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