Smileys und Mützen fördern die Sicherheit

Verkehrswacht ist zum Schuljahresbeginn besonders aktiv

Drebach.

Mit zwei Aktionen hat die Gebietsverkehrswacht "Mittleres Erzgebirge" gestern an der Grundschule Drebach versucht, zur Sicherheit der Erstklässler im Straßenverkehr beizutragen. Bevor es im zweiten Teil um die Abc-Schützen selbst ging, stand zunächst das Tempo der vorbeifahrenden Autos im Mittelpunkt. Deren Geschwindigkeit war an einem Messgerät abzulesen, das die Mitarbeiter der Verkehrswacht im Rahmen des Projektes "Schulwegsicherheit" vor der Schule aufgebaut hatten. Konsequenzen in Form eines Strafzettels hatten sündige Autofahrer in der 30er-Zone nicht zu befürchten, stattdessen wurde aus dem grünen und zugleich lachenden Smiley entweder ein gelbes (31 bis 35 km/h) oder bei noch höherem Tempo ein rotes Gesicht mit böser Miene.

"Es kommt häufig vor, dass Autos in diesen Bereichen zu schnell fahren. Die Quote liegt etwa bei 50 Prozent", sagt Jürgen Schüttler von der Gebietsverkehrswacht. Erst am Vortag hatte er bei der gleichen Sicherheitsaktion an der Grundschule in Lauterbach ein Fahrzeug mit 69 statt der erlaubten 30 km/h erwischt. Mit den Smiley-Blitzern soll gegen diese Gefahr ebenso vorgegangen werden wie mit der Aktion "Rote Mützen". Diese wird seit 2004 von der Prüfgesellschaft Dekra gefördert, die pro Jahr 200.000 Warnkappen in Deutschland verteilt. 50 davon wurden gestern den Drebacher und Venusberger Erstklässlern aufgesetzt. "Die Caps haben wegen ihrer Farbe und des reflektierenden Randes eine Signalwirkung, die Fahrer auf die Kinder aufmerksam macht", erklärte Katrin Wolfrum von der Dekra-Niederlassung Chemnitz. (anr)

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