Sternsinger im Zschopauer Rathaus

Aktion findet auch in umliegenden Orten statt

Zschopau.

Die Zeiten, in denen die Sternsinger Türrahmen mit Kreide beschriften, scheinen vorbei. In Zschopau brachten die Kinder, die die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar darstellten und von Oberbürgermeister Arne Sigmund empfangen wurden, am gestrigen Dienstag wieder Klebestreifen über dem Türblatt an. Darauf befanden sich die Buchstaben CMB, eingerahmt von den Jahreszahlen 2020. Die Buchstaben sind die Abkürzung des lateinischen Spruchs "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus".

Die Sternsingeraktion in der Region startete am Samstag in der katholischen Filialkirche St. Marien in Zschopau. "Dann sind wir bei Familien in Weißbach, Gornau, Venusberg, Krumhermersdorf und Großolbersdorf gewesen. Wir tauchen aber nirgendwo einfach auf, die Menschen tragen sich in eine Liste ein, und wir wissen dann, dass sie unseren Besuch erwarten", erzählte Simone Ende, deren Töchter Josefin und Jasmin auch am Dienstag zu den Sternsingern gehörten.

Das Sternsingen und damit die Spende, die von den Kindern erbeten wird, steht in jedem Jahr unter einem Motto. 2020 rückt das Thema Frieden am Beispiel des Libanon in den Mittelpunkt. Das Land hat seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien seit 2011 rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Mit dem Spendengeld sollen Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon gefördert werden. (dit)


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