Verein arbeitet an Weihnachtsmarkt-Alternative

Zschopauer Gewerbetreibende wollen Verkaufsbuden auf die ganze Stadt verteilen und Gäste anlocken

Zschopau.

Der Zschopauer Gewerbeverband arbeitet an einer Alternative zu dem für dieses Jahr abgesagten Weihnachtsmarkt. Die Mitstreiter möchten unter verschärften Einschränkungen des öffentlichen Lebens an den für dieses Jahr festgelegten verkaufsoffenen Sonntagen am zweiten und vierten Advent festhalten. Darüber hat der Vereinsvorsitzende Robert Hähnel jetzt in einem Rundschreiben Händler und Gewerbetreibende der Motorradstadt informiert. Aktuell prüfe die Stadtverwaltung, ob die verkaufsoffenen Sonntage unter den bestehenden Auflagen stattfinden dürfen. Ursprünglich war an diesen Tagen der Weihnachtsmarkt beziehungsweise die Glühweintheke geplant. Nach den Plänen des Gewerbeverbandes sollen an beiden Wochenenden die Weihnachtsmarkt-Buden verteilt in der Stadt aufgestellt werden. Händler können dann für jeweils ein Wochenende eine Bude betreiben.

Weihnachtsbäume vor den Geschäften sollen ein festliches Ambiente schaffen. Die Finanzierung wird Hähnel zufolge im Augenblick geprüft. Besucher dürfen sich zudem über das "Zschopauer Adventsleuchten" freuen. Bereits zum Auftakt am ersten Advent wurde das Schloss mit Kerzen in ein festliches Licht getaucht. Der Bergfried "Dicker Heinrich" leuchtete als Riesen-Adventskerze in die Ferne. Auch wenn Weihnachtsmärkte mit Glühwein und gebrannten Mandeln dieses Jahr passé sind, so sieht Hähnel doch noch ein Hintertürchen. Gewerbetreibende könnten vor ihren Geschäften kleine Getränketheken aufbauen. Nur Alkohol darf aufgrund der nunmehr geltenden Allgemeinverfügung nicht mehr ausgeschenkt werden. (mik)

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