Weg frei für Planung im Steinbruch

Truschbach-Gelände soll Gewerbegebiet bleiben

Gornau.

Damit der Steinbruch Truschbach im Ortsteil Witzschdorf weiter gewerblich genutzt werden kann, hat der Gemeinderat Gornau in dieser Woche den Weg für ein Bauleitverfahren freigemacht. Einstimmig beschloss das Gremium, für ein 5,3 Hektar großes Gebiet einen Bebauungsplan aufzustellen.

Für den derzeit unter Aufsicht des Oberbergamtes Freiberg stehenden Abbaustandort läuft Ende 2020 die Betriebserlaubnis aus, ebenso der Pachtvertrag mit Ard Baustoffwerke in Venusberg. Der Eigentümer möchte den Standort aber erhalten und weiter als Gewerbefläche nutzen - etwa für einen Baustoffhandel, die Aufbereitung von Erdstoffen und eine Brechanlage für Recyclinggestein.

Weil sich die geplante Gewerbezone außerhalb von bewohntem Gebiet befinde und nur selten lärmintensive Tätigkeiten erfolgten, sei die Fläche dafür geeignet, geht aus dem Antragsschreiben des Bauherren hervor. Die Erschließung mit Erdgas und Trinkwasser sei mit größerem Aufwand zu bewerkstelligen, für die Schmutzwasserentsorgung werde eine dezentrale Lösung favorisiert. Hinsichtlich der Enduro-Übungsstrecke in unmittelbarer Nähe sollen Synergieeffekte genutzt werden - etwa mit der Bereitstellung von Parkflächen für Sportveranstaltungen. Der an der Staatsstraße 235 zwischen Gornau und Waldkirchen gelegene Steinbruch befindet sich seit 1933 in Familienbesitz. Bis auf eine Pause während des Krieges wurde dort bis 1996 Gestein abgebaut. (mik)

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