Wolkenstein hofft auf weiteres Fördergeld

Bund und Freistaat haben Wolkenstein bereits rund 14 Millionen Euro überwiesen - unter anderem für die Sanierung des Schlosses. Dabei soll es nicht bleiben.

Wolkenstein.

Dach, Fassade, Fenster, Türen: Rund 2,2 Millionen Euro werden in das Schloss Wolkenstein investiert. Dabei soll es nicht bleiben. So sind beispielsweise künftig auch Arbeiten im Nordflügel sowie im Außenbereich nötig. Eine enorme Aufgabe, die die Stadt allein aus eigener Kraft nicht stemmen kann. Wolkenstein hofft daher auf weitere Mittel aus der Städtebauförderung.

Welch hohe Bedeutung das Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" für Wolkenstein hat, zeigt sich an der Gesamtinvestition. In den vergangenen rund 30 Jahren seien im Zuge des Programms um die 18 Millionen Euro ausgereicht worden, so Cornelia Schein. Die Mitarbeiterin des Unternehmens, das im Auftrag der Stadt für die Betreuung zuständig ist, stellte während des Stadtrates den aktuellen Stand vor. In den 18 Millionen Euro seien neben städtischen Geldern mehr als 14 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land enthalten.

Da die Sanierung längst nicht abgeschlossen ist, soll in Wolkenstein das Programm fortgesetzt werden. Vorerst bis 2025, wie Cornelia Schein einordnete. Dabei soll nicht nur das Schloss profitieren. Privatleute sollen weiterhin unterstützt werden, wenn diese etwa in der Innenstadt ein historisches Gebäude erneuern. Auf diese Weise konnte zuletzt unter anderem der ehemalige Gasthof "Zur Sonne" zu einem Wohnhaus umgebaut werden. Laut Cornelia Schein steht die Bewilligung weiterer Gelder noch aus.

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.