Wolkensteiner Bürgermeister Liebing: Wahlkampf soll klein ausfallen

Bürgermeister Wolfram Liebing sieht die Wolkensteiner hinter sich. Er sagt: Es habe schon genügend Werbung für ihn gegeben.

Wolkenstein.

Die Wolkensteiner sollen am 21. Juni über ihren neuen Bürgermeister abstimmen. Der einzige Kandidat, Wolfram Liebing (parteilos), kündigte nun an, keinen großen Wahlkampf führen zu wollen. Damit bleibt er seiner Linie treu. Dass der Freistaat die einst für den 11. Mai geplante Wahl wegen der Corona-Krise sowie der fehlenden Möglichkeit eines Wahlkampfes abgesetzt hatte, ändere für ihn in Hinblick auf das Werben um die Wählergunst nichts, so der 64-Jährige.

Bereits vor sieben Jahren, als Liebing in Wolkenstein Bürgermeister wurde, hatte er etwa auf das Plakatieren verzichtet. Nach wie vor findet er: Es sei falsch, wertvolle Ressourcen zu verschwenden. Liebing will lieber mithilfe einer Annonce im örtlichen Amtsblatt über seine Ziele informieren. Außerdem seien Treffen mit Vereinen unter Beachtung der Corona-Regeln denkbar, ergänzte er. Darüber hinaus sagt Liebing: "Die vergangenen Wochen waren für mich der beste Wahlkampf."

Mehr als 1000 Menschen hatten sich einer Petition angeschlossen. Sie forderten, dass Liebing die Chance auf Wiederwahl nicht genommen werden sollte. Dies wäre nach damaligem Stand bei einem deutlich späteren Wahltermin aufgrund der Altersgrenze der Fall gewesen.

Der Freistaat sieht in der aktuell verbesserten Corona-Lage wieder die Möglichkeit des Wahlkampfes und damit eines regulären Urnenganges. In welchem Umfang ein Kandidat für sich wirbt, ist ihm jedoch selbst überlassen.

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