1500 Strohballen brennen in Hohenfichte

Der Einsatzleiter ordnete Löschen unter Atemschutz an

Hohenfichte/Leubsdorf.

In Hohenfichte im Landkreis Mittelsachsen brennen Strohballen auf einem Feld. Das Feuer brach am Mittwochmorgen aus. 1500 Ballen wurden von den Flammen ergriffen. Feuerwehrkräfte waren auch am Mittwochabend noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Zudem wurde die Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) angefordert. Nach ersten Erkenntnissen der Brandursachenermittler ist allerdings nicht von Brandstiftung auszugehen. Wie eine Sprecherin der Polizei Chemnitz auf Anfrage mitteilte, könnten sich die Strohballen selbst entzündet haben. 

Über den Tag verteilt waren laut Einsatzleiter Falk Berger elf Feuerwehren mit 60 Einsatzkräften mit Löscharbeiten beschäftigt. Inzwischen ist auch schwere Technik vom THW vor Ort. Man geht davon aus, dass die Löscharbeiten bis weit in die Nacht dauern werden. Nach mehreren Lagebesprechungen hatte man sich am Nachmittag entschieden, eine Standleitung von der Flöha bis zum Einsatzort aufzubauen. Grund dafür war, dass so eine stabile Löschwasserversorgung gesichert werden kann. Bis dahin hatte man mit Tankfahrzeugen der Agrargenossenschaften das Wasser auf das Feld gefahren. 


Der Alarm bei der Feuerwehr ging um etwa 1.45 Uhr ein. Demnach stand das Stroh bei Ankunft der Feuerwehr rundherum voll in Flammen. "Vollbrand", sagt Berger, Gemeindewehrleiter der Feuerwehr Leubsdorf. Die Feuerwehren hatten nach etwa einer Stunde das Feuer weitestgehend unter Kontrolle. Derzeit dauern die Löscharbeiten immer noch an, weil immer wieder Feuer aus Glutnestern austritt und der Wind sich ständig dreht. Das Stroh wird nun auf dem Feld breit gefahren. Der Einsatzleiter ordnete ein Vorgehen unter Atemschutz an.  

Aktuell sind die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut Polizei wird der entstandene Schaden auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. (cdo/fp/scso/ka/dpa)

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