Abi mit 1,0 und großen Plänen

Eva Leipold und Rainer Krellmann haben diesen Schnitt am Flöhaer Gymnasium geschafft. Was nun kommt, wissen die beiden schon.

Flöha.

Über einen Abiturschnitt von 1,0 dürfen sich Eva Leipold und Rainer Krellmann vom Flöhaer Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium freuen. Eine Überraschung war das für sie nicht: "Ich wusste, dass es möglich ist, dass ich 1,0 schaffen könnte. Aber ich war trotzdem etwas sprachlos, als ich das Ergebnis dann erhalten habe", berichtet Eva Leipold. Ihre Mitschüler seien sich bereits vor Verkündung der Note sicher gewesen, dass die 19-Jährige es schafft. "Meine Freunde haben fast darauf gewettet, dass ich dieses Ergebnis bekomme", so die 19-Jährige. Auch ihre Eltern waren stolz und überrascht zugleich. "Als ich ihnen das erzählt habe, sagte meine Mama nur erstaunt: 'Was? Das kannst Du doch nicht machen!' Dann hat sie mich in den Arm genommen und mir gratuliert."

Bei Rainer Krellmann sind ausgezeichnete Abschlussnoten fast eine Familientradition. "Meine Schwester hat auch ein Einserabitur gemacht und ist jetzt Ärztin. Da war schon ein kleines bisschen Druck da, aber ich habe bereits in den vergangenen Jahren alles dafür getan, die 1 zu schaffen", sagt der 19-Jährige. Auch seine Eltern waren mächtig stolz, dass der Sohn ein ebenso gutes Abi geleistet hat.

Genau wie Eva Leipold besuchte er die Leistungskurse Deutsch und Englisch. Nun haben beide mit ihrem ausgezeichneten Abitur im Rücken Großes vor. "Ich will Medizin studieren und bin wirklich froh, dass ich den Schnitt dazu habe und das alles einfach ablaufen wird", so Krellmann. Doch der einzige Plan war das nicht. So hatte er auch vor, eine Laufbahn als Pilot oder Wirtschaftsingenieur einzuschlagen.

Eva Leipold beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Mozartgesellschaft in Chemnitz. "Dort werde ich unter anderem Konzerte mitorganisieren und mit Kindern arbeiten", sagt sie. Nach dem Jahr strebt sie eine Karriere als Schauspielerin an. "Ich werde schon in diesem Jahr Aufnahmetests an einigen Schauspielschulen machen. Wenn das nicht klappt, werde ich Lehrerin", so die Abiturientin.

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