Alte Bilder machen die Veränderung sichtbar

4,92 Millionen Euro sind seit 1993 in den Ortskern von Niederwiesa geflossen

Niederwiesa.

Ein Dorf mausert sich. Gut 4,92 Millionen Euro sind an Städtebaufördermitteln ins Sanierungsgebiet "Ortskern" Niederwiesa geflossen. Davon haben der Bund und Sachsen rund 3,28 Millionen Euro Finanzhilfen und die Gemeinde einen Komplementäranteil von rund 1,64 Millionen Euro bereitgestellt. Diese Bilanz konnte Projektleiter Uwe Steinacker von der Steg Stadtentwicklung GmbH zur jüngsten Gemeinderatssitzung ziehen. Als Sanierungsträger hatte diese das Großprojekt - im Auftrag der Gemeinde - seit 1993 betreut.

Die Bilanz: Allein in die Sanierung der Kirche flossen 1,2 Millionen Euro. Städtebaufördermittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro stecken auch in Straßen und Plätzen im Niederwiesaer Ortskern. Gefördert worden war ebenso der Abbruch des alten Sägewerkes an der Dresdener Straße. Uwe Steinacker demonstrierte mit Vorher-Nachher-Bildern in seiner Präsentation, "was bei vielen schon in Vergessenheit geraten ist". Das Sanierungsgebiet erstreckte sich über knapp 14 Hektar.

1993, also gleich zum Start des Städtebauförderprogramms, hatten die Gemeinderäte beschlossen, von Hausbesitzern im Sanierungsgebiet keine Ausgleichsbeträge einzufordern. Die Anwendung einer Bagatellklausel machte das möglich. Heißt: Man verzichtete auf knapp 50.000 Euro an Einnahmen und minderte so den bürokratischen Aufwand, der das Einfordern der Beträge mit sich gebracht hätte. Eine Entscheidung, die in dieser Zeit viele Kommunen getroffen hatten. Die Gemeinderäte stimmten der vom Steg-Projektleiter vorgelegten Abrechnung einstimmig zu.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...