Chaos auf den Straßen bleibt aus

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Freie Fahrt trotz Schneemassen in Flöha und Augustusburg. Den Zugverkehr hat es aber teilweise ausgebremst.

Flöha.

In Flöha und Augustusburg gab es am gestrigen Montag keine größeren Probleme mit dem städtischen Winterdienst. In Augustusburg waren die Bauhofmitarbeiter ab 4.30 Uhr unterwegs. In Flöha startete der Einsatz kurz vor 5 Uhr. Alle verfügbaren Fahrzeuge sind inzwischen für den Winterdiensteinsatz ausgerüstet. Elf Fahrzeuge waren am gestrigen Montag unterwegs.

Nach Angaben des Landkreises sind alle sechs Straßenmeistereien im Einsatz. Von Sonntagmorgen bis Montagmorgen wurden rund 600 Tonnen Salz verbraucht. In Summe für die Saison sind es bereits mehr als 11.300 Tonnen. Im Einsatz seien 140 Mitarbeiter, 56 Fahrzeuge, darunter 32 Autos von beauftragten Fremdfirmen. Der Landkreis ist zuständig für ein Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen mit einer Länge von rund 1600 Kilometern. Den Zugverkehr hat das Schneechaos am Montag im Landkreis teilweise lahmgelegt. Wie Falk Ester, Pressesprecher der City-Bahn Chemnitz, erklärte, bedienten die Linien C13 und C14 bis zum Nachmittag nur das Chemnitzer Stadtgebiet, nicht aber die Strecken von Chemnitz Hauptbahnhof bis Burgstädt beziehungsweise Mittweida.

Auch auf den Linien der Mitteldeutschen Regiobahn kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte, fiel der Regionalexpress RE 6 zwischen Chemnitz und Leipzig ganztägig aus, weil die Strecke aufgrund von Schneeverwehungen nicht befahrbar war.

Für das Busunternehmen Regiobus Mittelsachsen ist die Wetterlage eine "besondere Herausforderung", wie Geschäftsführer Michael Tanne erklärte. Aber: Alle Busse seien am Montagmorgen pünktlich von den Betriebshöfen gestartet. Das Unternehmen habe alle Linien bedienen können, im Laufe des Morgens habe es wegen der Straßenverhältnisse allerdings Verspätungen gegeben. Im Impfzentrum des Landkreises in Mittweida hatte die Witterung kaum Einfluss auf den Ablauf.

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