Goldmedaillen für Würste aus Waldkirchen

Die Zschopauer Fleischerei Göhler legt großen Wert auf hausgemachte Spezialitäten - ganz nach dem Geschmack der Jury.

Waldkirchen.

Die Waldkirchener Fleischerei Göhler hat einmal mehr gezeigt, dass sie zu den Besten ihrer Zunft gehört. Bei einem bundesweiten Wettbewerb für Fleisch- und Wurstkultur wurden dem Tradi- tionsunternehmen aus dem Erzgebirge für seine kulinarischen Unikate insgesamt 20 Gold- und drei Silbermedaillen verliehen. Für "besonders umfangreiche Qualität" sowie "herausragende Leistungen zur Erhaltung der regionalen Vielfalt der Fleisch- und Wurstkultur" erhielt der in sechster Generation geführte Familienbetrieb zudem die Trophäe "Meisterstücke 2019". Für Falk Göhler hat der Pokal eine besondere Bedeutung. Der Geschäftsführer des mehr als 80 Mitarbeiter zählenden Unternehmens sieht darin einen "weiteren Meilenstein für den Weg als Genuss-Botschafter - und als Bestätigung der kreativen Handwerksarbeit mit Herz und Leidenschaft".

Bei der Metzger-Meisterschaft ging es für 186 Fleischereibetriebe aus ganz Deutschland um die Wurst. Die Jury, die sich aus Vertretern der Verbraucherschaft, der Lebensmittelüberwachung und des Fleischerhandwerks zusammensetzte, prüfte insgesamt 1254 Wurst- und Fleischprodukte aus handwerklicher Herstellung anhand umfangreicher Kriterien - vor allem aber nach dem Geschmack.


Die Kostproben aus der einst als Limonadenfabrik errichteten Produktionsstätte im Zschopautal waren für die Juroren des Fleischerverbandes offenbar ein derartiger Hochgenuss, dass sie gleich 20 der hausgemachten Spezialitäten mit "Gold" prämierten. Kümmel- und Walnussknacker zum Beispiel, aber auch Leberkäse, Blutwurst "Piri Piri" und Butter-Trüffelschinken. Drei Wurstsorten schafften es auf den Silberrang. Die Siegerehrung fand in den historischen Räumen des Industriemuseums "Zinkfabrik Altenberg" in Oberhausen statt. An der feierliche Zeremonie in der nordrhein-westfälischen Großstadt nahm unter anderen der Ehrenpräsident des Deutschen Fleischer-Verbandes, Adalbert Wolf, teil.

Auf den Lorbeeren ausruhen will sich die 1842 von Friedrich Otto Günther gegründete Fleischerei nicht. So starten die Waldkirchener, die täglich Filialen in Chemnitz, Neukirchen, Zschopau, Gornau, Frankenberg, Großolbersdorf und Wolkenstein beliefern, etwa mit einem Bratwurst-Kalender in die Grillsaison. "Gourmets und Brutzelfreunde können sich von Kalenderwoche 18 bis Kalenderwoche 34 auf fantasievolle, hausgemachte Bratwurst-Spezialitäten freuen", macht Unternehmenssprecher Ronny Heymann Appetit. Losgegangen ist es mit Spargelrostern. Ende August bläst die Fleischerei Göhler mit Steinpilzrostern zum Halali.

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