"Ich weiß, wo der Schuh drückt"

Ortsvorsteher Dietmar Katzorreck aus Erdmannsdorf steht für den direkten Kontakt zwischen Bürgern und Bürgermeister ein

Erdmannsdorf.

Zur Kommunalwahl in Sachsen werden am 26. Mai auch die Ortschaftsräte gewählt. Die "Freie Presse" stellt die Ortsvorsteher und deren Arbeit vor. Heute: Dietmar Katzorreck, Erdmannsdorf.

Ich bin Ortsvorsteher, weil ...

... mir mein Heimatort am Herzen liegt und weil ich mich hier einbringen kann. Es geht darum, nicht nur zu kritisieren, sondern auch anzupacken. Mit der guten Ortskenntnis und der Nähe zu den Bürgern weiß ich, wo "der Schuh drückt". Günstig ist zudem, dass ich zugleich Stadtrat bin und Probleme aus dem Ort dort direkt diskutieren kann.

Ohne einen Ortschaftsrat würde Augustusburgs Bürgermeister Dirk Neubauer (SPD) nicht ...

... immer die Nähe zu den Bürgern und zu ihren Problemen haben.

Dem Ortschaftsrat ist es im vergangenen Jahr gelungen ...

... mit zu helfen, dass eine Arztpraxis im früheren Rathaus in Erdmannsdorf eröffnen konnte. Das ist enorm wichtig für unseren Ort. Und wir konnten mithelfen, dass es eine Buswendeschleife mit neuen Parkplätzen neben unserer Grundschule gibt. Die Schüler können jetzt sicher zur Schule gelangen, ohne eine Straße überqueren zu müssen.

Unsere größte Baustelle ist ...

... und bleibt mit Abstand die Bundesstraße 180 zwischen Erdmannsdorf und Kunnersdorf. Es ist die direkte Verbindung zwischen beiden Orten, und seit kurzem ist der Durchgang an der Einengung nun auch noch für Fußgänger gesperrt. Wir und auch die Stadt können hier leider wenig ausrichten, weil der Freistaat Sachsen für diese Baustelle zuständig ist. mbe

Serie Bisher erschienene Folgen finden Sie online. freiepresse.de/ortsvorsteher


Zur Person

Ortsvorsteher von Erdmannsdorf ist Dietmar Katzorreck seit 2012. Der Ortschaftsrat hat acht Mitglieder. Ob er erneut kandidiert, soll sich in den nächsten Tagen entscheiden, sagt er.

Der ehemalige Lehrer ist 75 Jahre alt und glücklich verheiratet, sagt er.

Ein Lieblingsplatz in Erdmannsdorf ist der Platz am Pilz. "Dort setzte ich mich auf die Bank und genieße mit dem Blick auf das Schloss eine Aussicht vom Feinsten. Da muss ich nirgend anderswo hin", sagt er. (mbe)

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