Alles dreht sich um Silbermann

23. Festtage beginnen am Mittwoch mit Domkonzert

Freiberg.

Die Anspannung ist spürbar am Montagvormittag in den Räumen der Silbermanngesellschaft am Freiberger Schlossplatz. Eine Gruppe von 15 Leuten bespricht ein letztes Mal das Wesentliche, bevor es an die praktische Arbeit für die Silbermanntage geht. Sie finden vom 4. bis 15. September in Freiberg, aber auch Dresden, Reinhardtsgrimma, Schneeberg, Marienberg, Langhennersdorf, Cämmerswalde, Forchheim und Bieberstein statt. Es sei ein High-Level-Festival, das mit dem XIV. Internationalen Silbermann-Orgelwettbewerb stattfindet, sagt Albrecht Koch. Der Präsident der Silbermanngesellschaft hat wenig Zeit, ist er doch auch künstlerischer Leiter der Silbermanntage. "Ich freue mich sehr auf die kommenden zwei Wochen", sagt er.

Die Organisation liegt in Händen von Kristine Schmidt-Köpf, Geschäftsführerin der Gesellschaft. "Musik für Könige - Von Versailles nach Dresden" heißt es diesen Mittwoch ab 20 Uhr im Freiberger Dom. Charpentiers "Te Deum", de Grignys "Veni Creator" und Bachs Urfassung der Messe in h-Moll werden von hochklassigen Musikern und Sängern dargeboten. Den inoffiziellen Auftakt macht vormittags eine Lesung von Freibergs OB Sven Krüger vor 350 Grundschülern. Eine Änderung gibt es am 8. September. Kammersänger Peter Schreier sollte ab 17Uhr in der Kirche Reinhardtsgrimma sein Leben reflektieren, doch er ist krank. Stattdessen wird sein Kollege Olaf Bär aus Texten vortragen. (wjo)

Das Programm der Silbermanntage ist online unter www.silbermann.org zu finden.

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