Altmittweida bleibt Schulträger

Gemeinde will sich Kooperationsverbund Mittweida-Rochlitz anschließen

Altmittweida.

Die Gemeinde Altmittweida bleibt Schulstandort. Einem Beschluss zur Fortführung der Grundschule an der Dorfstraße in öffentliche Trägerschaft haben die Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Montagabend einhellig zugestimmt. Außerdem erklärten sie sich einverstanden, dass die Einrichtung im Kooperationsverbund Mittweida-Rochlitz mitwirkt.

Laut Bürgermeister Jens-Uwe Miether (parteilos) sichere die Mitarbeit in einem Kooperationsverbund im Schulnetzplan des Landkreises Mittelsachsen den Erhalt der Grundschule. In jedem Verbund arbeiten mehrere Einrichtungen aus der Region zusammen. Das sächsische Kultusministerium will über diese Kooperationsverbünde zugleich die Inklusion fördern. Mädchen und Jungen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Behinderung sollen mehr Möglichkeiten bekommen, mit Gleichaltrigen ohne Handicaps gemeinsam in den Einrichtungen zu lernen. Auf Anfrage von "Freie Presse" erklärte Miether, es sei nicht vorgesehen, in Altmittweida eine Schule mit Förderschwerpunkt zu schaffen. Zwar soll auch im Verbundraum, zu dem die Gemeinde gehört, die sonderpädagogische Förderung und die Ausgestaltung des inklusiven Unterrichts in allen Förderschwerpunkten mit zumutbaren Schulwegen gesichert werden. In Altmittweida fehlten jedoch die baulichen und personellen Voraussetzungen, um Anforderungen über das Normalmaß hinaus zu erfüllen, so der Bürgermeister. Zusätzliche Ausgaben sind nach seinen Angaben nicht geplant. (tür)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.