Anschlag oder Amoklauf: Polizei und Rettungsdienst trainieren für den Ernstfall

Ein leer stehendes Gebäude am Landratsamt in Mittweida ist am Mittwoch für eine Fortbildung von Polizei und Rettungsdienst genutzt worden. Trainiert wurden zwei Szenarien: die Bewältigung einer Amoklage und das Vorgehen bei einem Anschlag. Im Fokus standen das Zusammenspiel der Einsatzkräfte sowie die taktische Verfahrensweise. Beteiligt waren rund 20 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und 80 Polizisten. Dabei ging es um die praktische Umsetzung der fachtheoretischen Grundlagen. "Solche Lagen kommen in Deutschland glücklicherweise nur äußerst selten vor. Übungen wie diese sind dennoch sehr wichtig, um im Notfall koordiniert und erfolgreich agieren zu können", so Jana Lützner, Leiterin des Referats Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landratsamt. (bk)

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