Arztbesuch verweigert: Vater steckt Sohn mit Corona an

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Dem Frankenberger, den Hausärzte wegen seiner Coronaerkrankung nicht weiter mit Vitamin C behandeln wollten, wurde inzwischen im Krankenhaus Mittweida geholfen. Nun bekommt die Geschichte aber eine neue Wendung.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    1
    Fachhändler
    13.02.2021

    Leider kann ich als jemand, der selbst an Corona erkrankt war, das nur bestätigen. Bist du einmal positiv getestet, interessiert sich niemand mehr für dich. Auch mir wurde der Besuch beim bzw. vom Hausarzt verweigert und beim Gesundheitsamt erhielt ich nur die telefonische Aussage, man sei nicht zuständig. Wenn es ganz schlimm würde, solle ich ins Krankenhaus gehen. Nur ab wann ist es ganz schlimm. Ich denke, viele bekommen deshalb zu spät medizinische Versorgung und versterben dann.

  • 7
    6
    Nofretete
    11.02.2021

    @censor.....1000 Daumen hoch für sie

  • 8
    3
    Lexisdark
    11.02.2021

    Künstliches Vitamin C ist eigentlich kompletter Unsinn, es wird schlechter vom Körper verarbeitet als das natürliche, was mit Obst und Gemüse aufgenommen wird. Wer sich allen ernstes damit noch spritzen lässt. Mit dem Genuß von Fruchtsäften, Tee etc. hätte man beides gleich erledigt gehabt, Vitamine und genügend Flüssigkeit.

  • 9
    4
    Hankman
    11.02.2021

    Sorry, ich verstehe hier etwas nicht. Der Arzt hat sich geweigert, bei dem Vater die Vitamin-C-Therapie fortzusetzen, weil der unter Quarantäne stand und die Behandlung medizinisch nicht notwendig ist - der Sohn hält aber jetzt dem Arzt vor, er hätte seinen Vater nicht behandelt? Für mich sind das zwei verschiedene Sachen. Wenn der Vater zum Arzt gewollt hätte, weil es ihm schlecht ging, hätte der Arzt ihn sicher untersucht und behandelt. Aber dass er ihn abweist, wenn der Vater nur eine Vitamin-C-Spritze will, kann ich nachvollziehen. Etwas anderes lese ich hier nicht. Also wo ist denn das Problem? Vitamin C kann man übrigens auch in Tablettenform einnehmen, es gibt auch hochdosierte Präparate. So hätte man die Zeit überbrücken können. Dafür braucht niemand einen Arzt.

  • 13
    8
    censor
    10.02.2021

    Der Patient im o.g. Artikel hatte einen positiven Test, aber offenbar keine Corona-Symptome. Die Schwäche kam vom Flüssigkeitsmangel. Das hätte ein guter Hausarzt leicht über eine Blutuntersuchung feststellen können.

    Was ist in unsere Ärzteschaft gefahren, dass man kranken Menschen die Behandlung verweigert? Gibt es keine Vorsichtsmaßnahmen in diesen Fällen? (Schutzkleidung).

    Der Mann kann froh sein, dass er seinen Sohn hatte, der nicht nachgab. Sonst wäre er mglw. inzwischen einer dieser zahlreichen "an oder mit dem Virus" Verstorbenen.

    Wenn in der Praxis so mit Infizierten umgegangen wird, als hätten sie die Pest, muss man sich über die massenhaften Sterbefälle alter Menschen nicht wundern.

    Selbst im Mittelalter gab es Pestärzte, die sogar über Schutzkleidung verfügten und damit Infizierte besuchten. In welch düsteren Zeiten leben wir eigentlich, wenn Ärzte (!) infizierte Patienten ihrem Schicksal überlassen?

  • 25
    8
    GPZ
    10.02.2021

    „Er kann sich auch woanders angesteckt haben...“ Das heißt gleichzeitig, er kann auch andere angesteckt haben... Wenn man so engen Kontakt zu einem Covid-Infizierten hat, warum ist man dann nicht selbst in Quarantäne als Kontakt ersten Grades?

  • 24
    15
    BlackToddy
    10.02.2021

    Warum hat er seinen Vater nicht gleich abgeleckt, um sich zu impfen? Sorry, aber wer immer noch von einsperren und Vitamin C bei dieser Pandemie spricht, weiß dann auch nicht, dass ältere Menschen zu wenig trinken. Er soll froh sein, dass die Ärzte so gehandelt haben und er nicht noch andere Patienten auf dem Gewissen hat.