Auerswalde:Sperrung und Umleitung bis Herbst

Autofahrer müssen sich auf Unebenheiten und Tempolimits einstellen

Lichtenau.

Die Sperrung eines Straßenabschnitts im Lichtenauer Ortsteil Auerswalde führt nicht nur zu Umleitungen für Auto-, Motorrad- und Radfahrer. Auch Fußgänger müssen sich auf einen Umweg einstellen. Weil eine neue Brücke und die dazugehörigen Stützwände gebaut werden, müsse die Auerswalder Hauptstraße im Abschnitt zwischen den Häusern 134 und 185 für mehrere Monate gesperrt werden, erläuterte Bauamtsleiter Kersten Pilz. Für Pkw ist nördlich der Baustelle eine Umfahrung geschaffen worden. Südlich gibt es eine kürzere Umgehung nur für Fußgänger.

An der Umleitungsstrecke für Pkw sei das Maximale für den Verkehrsfluss und zugleich für die Sicherheit der Fußgänger getan worden. An zwei Engstellen, die Begegnungsverkehr nicht zulassen, wurden Ampeln aufgestellt. Eine Ampel für die gesamte Strecke hätte längere Wartezeiten zur Folge gehabt, so Pilz. Zudem haben Anwohner einige Flächen von ihren Grundstücken zur Verfügung gestellt, die für eine Verbindung zwischen den öffentlichen Verkehrswegen nötig waren und die separate Fußgängerbereiche neben der Fahrbahn möglich machen. "Es mussten Hecken und Gartenzäune verrückt und die Straße über eine Wiese geführt werden", schilderte Pilz. Nicht alles konnte asphaltiert werden. Es gebe eine scharfe S-Kurve, unebene Stellen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. An manchen Stellen sei nur Tempo 20 oder 10 erlaubt. "Im Bereich sind viele Kindergarten-, Schul- und Hortkinder sowie weitere Fußgänger unterwegs, das erfordert besondere Rücksichtnahme", sagte Bürgermeister Andreas Graf (CDU).


Laut dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird die Maßnahme bis 22. November dauern.

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