"Austausch hilft mir in diesen Zeiten ungemein"

Auszeit: Kita-Chefin Ines Zwinzscher wünscht sich ein volles Haus

Geringswalde.

Die Geringswalder Kita "Pfiffikusland" ist seit Beginn des Jahres in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Rochlitz. Nach drei Monaten unter der Regie des Sozialdienstleisters hatte Kita-Chefin Ines Zwinzscher ein erstes Resümee geplant. Dazu kam es nicht. "Ehe die Organisation unter dem Dach des DRK so richtig anlaufen konnte, kam die Pandemie, und wir mussten bis auf Notbetreuungen schließen", erklärte die Einrichtungsleiterin. Bis Mitte März hätte man sich zu wöchentlichen Gesprächen mit DRK-Geschäftsführer Andreas Lamm getroffen. Während der Ausgangsbeschränkungen seien Abstimmungen übers Telefon getroffen worden. "Der Austausch mit den anderen Einrichtungen hilft mir in diesen Zeiten ungemein", sagt Zwinzscher. Sie bezieht sich auf sechs weitere Einrichtungen in Burgstädt, Lunzenau, Königsfeld, Moosdorf, Rochlitz und Schwarzbach, die der Kreisverband betreibt. "Gerade jetzt in dieser Phase, in der sich fast täglich etwas ändert oder angeordnet wird, kann ich mir direkten Rat holen, und das ist viel wert."

Derzeit werden von 156 angemeldeten Kindern knapp 30 betreut. Im Außengelände der Kita entstanden inzwischen drei voneinander getrennte Areale, in denen sich die Gruppen aufhalten und spielen können, ohne sich zu vermischen. "Wir müssen ja trotz allem auf Abstand achten", so Zwinzscher. Das sei in einer Kita naturgemäß nicht einfach. Doch habe man die Hygieneregeln fest im Blick. "Denn ich möchte so bald wie möglich wieder ein volles Haus", wünscht sie sich.

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