Corona-Lockdown zwingt Wirt in Frankenberg zum Aufgeben

Das Restaurant "Am Mühlberg" wird nach dem Lockdown nicht mehr öffnen. Die Entscheidung ist dem Inhaber nicht leicht gefallen. Das hat mehrere Gründe.

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1515 Kommentare
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  • 2
    3
    Zeitungss
    20.02.2021

    @MG: Eine Peinlichkeit der anderen Art war diese Woche einer Randnotiz in der FP zu entnehmen. Über 25 000 Anträge auf Coronahilfen sind bisher bundesweit aufgeflogen, weil es dazu keine Berechtigung gab. Wenn es etwas zu holen gibt, wird man gelegentlich sehr kreativ, was wir von anderen Gegebenheiten schon kennen.
    Gut, in einem Land, wo die Lohnkosten teilweise an die Agentur weitergereicht werden (Aufstocken), warum soll ausgerechnet hier alles gut verlaufen ? So lange es so gut funktioniert, ist alles in Butter, zumindest aus Unternehmersicht.
    Übrigens, wer sich irgendwo einmieten muss, hat schon immer schlechte Karten, es war in der Vergangenheit so und wird auch so bleiben, ob man das nun einsieht oder nicht. Ein Vermieter ist schließlich kein Gönner, hier geht auch um Gewinn.

  • 8
    3
    MarioGrimm
    19.02.2021

    Leider werden die Kommentare immer peinlicher ! Vor allem GPZ schießt den Vogel ab !!!

  • 3
    12
    GPZ
    19.02.2021

    Warum hat er eigentlich keinen Liefer- oder Abholservice versucht?

    Noch eine Frage: Wer von den Kommentierern war eigentlich dort schon einmal essen?

  • 11
    15
    Kastenfrosch
    19.02.2021

    "Was muss eigentlich NOCH geschehen, bis der letzte begreift, dass es hier nicht um Infektionsschutz geht, sondern um das systematische Plattmachen des deutschen Mittelstandes."

    Klingt spannend. Wissen Sie auch, was danach kommt? Müssen wir in Merkels Silberminen schuften, oder wird gar unser Blut gemolken? Na ja, immerhin sähen wir dann unsere Kinder wieder, nicht? Bleiben Sie zuversichtlich!

  • 14
    9
    Bautzemann
    19.02.2021

    Die Schlagzeile des Artikels ist schlichtweg falsch! Nicht der "Lockdown", ich hasse die Amerikanismen, ist an der Aufgabe vieler Geschäftsinhaber in der nächsten Zeit schuld. Nein, die Festlegungen, Regeln, Verordnungen und Gesetze der an der Macht befindlichen Parteien ist das Grundübel. Ein Glück das die Verordnungen in Deutsch dem Bürger zur Kenntnis gegeben werden. Aber zur Sache! Ohne Käufer geht der Krämer kaputt. Ohne Gäste der Hotelier und Gastwirt. Ohne Arbeitskräfte der Unternehmer. Es ist in einem Jahr in Deutschland nicht gelungen, eine durchgreifende Bundespolitik zu gestalten, die von den 16 föderalen Bundesländer einheitlich durchgesetzt werden. Warum ist das so? Brauchen wir neue Parteien mit neuen Ideen, neuen Köpfen mit Fachwissen, neuen gesellschaftlichen Ausrichtungen? Irgend was läuft hier nicht rund, zumal von den Spitzenleuten der Politik auch sich ständig widersprechende Aussagen erfolgen. Freu mich jetzt schon auf die 6 Wahlen 2021. Wie wird der Michel wählen?

  • 16
    15
    censor
    19.02.2021

    Es wird nicht der letzte sein, den es trifft. Gastronomen, Frisöre, Ladenbesitzer, Kleingewerbetreibende, Künstler......

    ... all jene waren nicht nur selbständig und damit meist auch Arbeitgeber, sie werden sich selbst auch in das wachsende Heer der Arbeitslosen einreihen müssen - Menschen, die bisher Arbeitsplätze schufen und als Leistungsträger der Gesellschaft galten, werden von der Politik so schnöde im Stich gelassen.

    Was muss eigentlich NOCH geschehen, bis der letzte begreift, dass es hier nicht um Infektionsschutz geht, sondern um das systematische Plattmachen des deutschen Mittelstandes. Warum wohl bleiben die versprochenen Finanzhilfen so lange aus und werden, wenn überhaupt, nur zögerlich und in lächerlichen Teilbeträgen bezahlt?

    Wenn dieser Zustand irgendwann aufgehoben werden sollte, wird es für alles zu spät sein. Wer kann das wollen? Wem nützt es? Der eine oder andere Laden macht vielleicht wieder auf. Aber der Eigentümer ist dann ein Spekulant.

  • 15
    8
    Christian1984
    19.02.2021

    @lax123: Auch die staatlichen Hilfen, sofern diese die Antragsteller wirklich erreichen, müssen einmal erwirtschaftet werden. Die dauerhafte Ausgabenüberlast kann auch Deutschland nicht ewig schultern.
    Da ist ein quasi "Berufsverbot" für die betroffenen Branchen alles andere als hilfreich.
    Als ob die Existenzen von Angestellten im Einzelhandel, Gastgewerbe etc. weniger wert wären. Jedes mal das Holzhammerargument: "Sie wollen wohl, das Menschen sterben?" Nein, das will bestimmt niemand. Das Recht seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, sollte aber ein jeder haben.
    Und lax, es zwingt Sie ja keiner zum Einkauf im Einzelhandel, wenn Sie sich fürchten.

  • 19
    4
    Zeitungss
    19.02.2021

    @lax123: Ihren Beitrag zum Thema Todesanzeigen war nicht schlecht, will man nur nicht verstehen. Mir ist bisher auch nicht bekannt, dass tote und kranke Bürger die Einkommenssituation der Gastwirte verbessern, vom Leichenschmaus einmal abgesehen. Das Thema hatten wir schon einmal und die Reaktion konnte roter nicht sein. Zum Glück gibt es in diesem Land auch keine Bürger, welche sich wirtschaftlich übernommen haben und an "Hilfsgelder" deshalb gar nicht erst gedacht wird.
    Hoffen wir auf bessere Zeiten und wir werden sehen, wer von den Hilfeempfängern den Spendern (also wir) etwas zurück gibt. Außer Mondpreise wird nichts kommen, darauf kann man wetten. Der Kapitalismus hat auch seine schlechten Seiten, welche AN in erster Linie zu spüren bekommen, dass es die andere Seite auch erwischen kann, ist eigentlich ein Naturgesetz, auch wenn man es nicht glauben will. Wer anderer Meinung ist, oben rechts.

  • 6
    7
    Tauchsieder
    19.02.2021

    ... und es geht weiter!

  • 10
    21
    lax123
    19.02.2021

    Recht dünne Kommentare hier wieder, leider. Geht raus und genießt die Natur, die Sonne scheint. Es wird keiner sterben müssen weil er zu Hause bleibt. Keine Bange die staatlichen Finanzhilfen kommen

  • 19
    14
    Christian1984
    19.02.2021

    @lax123: Wenn kein Geld mehr erwirtschaftet wird, um die Sonderausgabe zu kaufen, dann hat sich das eh bald erledigt. Oder glauben Sie die finanziellen Mittel fallen vom Himmel? Selbstmord aus Angst vorm Tode - tolle Strategie!
    Es hindert Sie übrigens niemand daran sich zu Hause einzuschließen.
    Es Ihren Mitmenschen dauerhaft vorzuschreiben, ist einfach nur anmaßend.

  • 41
    20
    Pedaleur
    19.02.2021

    Zählt schon jemand mit?

    Genau, lax, differenzierter geht es wohl nicht? Das eine mit dem anderen aufzuwiegen halte ich für äußerst fragwürdig. Ein stark lapidares Statement. Man muss doch auch zur Kenntnis nehmen, dass über Jahrzente aufgebaute Existenzen den Bach runter gehen. Inklusive entsprechender Szenarien wie Schulden, Existenzangst und daraus resultrierende Ausnahmesituationen und Erkrankungen mitunter ein Leben lang. Schauen Sie sich allein die Entwicklungen zu den Suchterkrankungen an. Oder in der Kinder- und Jugendhilfe was Inobhutnahmen betrifft, also die Rausnahme aus der Familie. Übrigens durch den Kita- Wiederstart sprunghaft angesteigen und aus teilweise aus der Kita heraus. Diese Kinder habe auch prägende, wenn nicht traumatisierende Erlebnisse.

  • 41
    50
    lax123
    19.02.2021

    @hinternfragt Immer noch besser als Sonderausgaben mit Todesanzeigen.

  • 56
    38
    Hinterfragt
    19.02.2021

    Das wird so weitergehen und FP kann dann ganze Sonderausgaben zu Pleiten bringen.
    Danke an Dresden und Berlin ...

  • 62
    15
    MarioGrimm
    19.02.2021

    Man sieht Herrn Mothes seine Verzweiflung an und das ist nicht für die Presse gespielt !! Ich fürchte nach jetzigen Stand müssen wir jede Woche mit so einem Bericht rechnen ! Ganz klare Meinung von mir : Öffnungsgarantie ab spätestens Ostern damit ab sofort das Hygienekonzept nochmal abgestimmt wird und das vor allem ein Vorbestellsystem wieder angeschoben wird , denn ein Gastronom braucht nun mal ne Vorlaufzeit und ne Vorplanung zwecks Personal und Wareneinkauf ! Sobald es die Witterung zulässt Stühle und Tische raus und mit entsprechendem Abstand wieder glückliche Momente und Begegnungen für die Menschen schaffen !Sonst haben wir bei einer Öffnung die sich noch Monate hinzieht zwar viele Leute die gerne in ein Restaurant oder Cafe gehen möchten ,aber niemand der Sie bewirtet und bekocht !!!