Gesperrte Straße sorgt in Lichtenau für Ärger

Anwohner berichten von gefährlichen Situationen mit großen Fahrzeugen

Lichtenau.

Die Gemeinde Lichtenau will das Einrichten einer Halteverbotszone an der innerörtlichen Umleitungsstrecke für den gesperrten Abschnitt der Auerswalder Hauptstraße prüfen. Das sagte Bürgermeister Andreas Graf (CDU) in der jüngsten Ratssitzung. Grundsätzlich bewähre sich die kurze Umfahrung, die für die Zeit einer Brückenbaumaßnahme an der Ortsdurchfahrt geschaffen wurde, erklärte er. Einwohner und Räte berichteten jedoch von gefährlichen Situationen, die durch haltende Pkw, fahrradfahrende Kinder und Fußgänger verursacht würden.

Die Umfahrung des Baustellenbereiches vom Abzweig der Straße am Kirchberg bis gegenüber der Einmündung der Straßen Am Erlbach und Lichtenauer Weg ist für Pkw- und Zweiradfahrer bestimmt. Sie soll die Zufahrt zu Schule, Hort und Kindertagesstätte sowie die Durchfahrt für Feuerwehr, Rettungs- und innerörtlichen Verkehr erlauben. Für Fußgänger gibt es eine separate, kürzere Umgehung der Baustelle. Die Kindereinrichtungen sind laut Ortschef zu Fuß auf anderen Wegen als über die Fahrstrecke erreichbar. Kinder sollten mit ihren Fahrrädern ebenfalls die Fußwege benutzen und notfalls lieber ein Stück schieben, als ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, so der Bürgermeister.


Gefährlich wird es laut Anwohnern, wenn Lkw oder Traktoren verkehrswidrig die Strecke mit benutzen oder Pkw dort halten. Problematisch sei das rücksichtslose Verhalten einiger Fahrzeugführer insbesondere vor dem Hort, hieß es. "Verstöße im fließenden Verkehr darf nur die Polizei ahnten", sagte Graf. Die Querschwellen als Schikanen auf der Straße seien verbreitert worden und damit nun wirksamer.

Die Auerswalder Hauptstraße bleibt zwischen den Häusern 134 und 185 laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr noch bis zum 22. November Baustelle. Der Freistaat erneuert eine Brücke und die zugehörigen Stützwände. Für Lkw und landwirtschaftlichen Verkehr verläuft die Umleitung über die B 107 nach Markersdorf und weiter über Claußnitz und Altmittweida sowie die S 200 nach Oberlichtenau. Fahrzeuge, die nicht schwerer als 16 Tonnen sind, können auch eine kürzere Strecke über den Garnsdorfer Weg, die Garnsdorfer Hauptstraße und die Amtmannstraße wählen.

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