Greifendorf: Denkmal wird erneuert

Für Arbeiten über Erhalt hinaus fehlen 9000 Euro

Rossau.

Ein Denkmal für gefallene Soldaten des Ersten Weltkrieges im Rossauer Ortsteil Greifendorf wird restauriert. Der Rossauer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung der Auftragsvergabe an einen Steinmetzmeister aus Striegistal zugestimmt. Allerdings sollen die Arbeiten weniger aufwändig ausgeführt werden als ursprünglich geplant. "Die Fördermittel für unser Vorhaben sind zusammengestrichen worden", sagte Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos). Die Gemeinde erhalte vom Land Sachsen 3500 Euro Zuwendung für den Erhalt des Denkmals. Zusammen mit 40 Prozent Eigenanteil der Kommune reiche das Geld gerade aus, um das Kriegerdenkmal vor dem Verfall zu bewahren und wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, erläuterte er.

Weitere Arbeiten wie der Bau einer neuen Einfassung oder das Anbringen von Tafeln für die Opfer des Zweiten Weltkrieges müsste die Gemeinde somit ohne Fördergeld finanzieren. Mehr als 9000 Euro wären dafür zusätzlich nötig. Darauf solle verzichtet werden, sagte Gottwald. Für Neupflanzungen anstelle der im vorigen Jahr gefällten Bäume wolle die Kommune jedoch sorgen. (tür)

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