Großeinsatz bei Brand in Striegistaler Wohnhaus

Bis zu 80 Feuerwehrleute löschen das Feuer - Zwei Bewohner leicht verletzt

Arnsdorf.

Bis zu 80 Einsatzkräfte von sechs Striegistaler Ortsfeuerwehren sind am Donnerstagabend zu einem Wohnhausbrand im Ortsteil Arnsdorf ausgerückt. Wie Einsatzleiter Christian Fiedler am Freitag erklärte, hatten sich sieben Bewohner, darunter auch Kinder, beim Eintreffen der Feuerwehr bereits außerhalb des Gebäudes an der Berbersdorfer Straße in Sicherheit gebracht. Zwei Männer (30 und 60 Jahre) mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatten zuvor versucht, mit Feuerlöschern den Brand zu bekämpfen.

Laut Einsatzleiter Fiedler war der im Erdgeschoss gegen 18.30 Uhr ausgebrochene Brand bereits gegen 19.15 Uhr unter Kontrolle. Im Obergeschoss konnten die Feuerwehrleute eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Etwa 21.30 Uhr wurde der Einsatz beendet, zu dem auch die Drehleiter aus Hainichen gerufen worden war. Bis Freitag, 7 Uhr hielten Kameraden der Arnsdorfer Ortswehr Brandwache. Laut Polizei war das Feuer aus unbekannter Ursache im Heizungsraum des Hauses ausgebrochen. Ein Brandursachenermittler begann am Freitag mit den Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Schadens wurde nicht bekannt. Die Bewohner mussten laut Gemeindeverwaltung nicht in ein Notquartier umziehen. Der Striegistaler Gemeindewehrleiter Patrick Hundshammer bedankte sich am Freitag für die Einsatzbereitschaft seiner Kameraden, die erstmals bei einem größeren Einsatz auch die von der Gemeinde beschafften Mund-Nasen-Schutzmasken getragen hatten. "Der Mindestabstand kann ja nicht im Einsatz gewährt werden." Es gebe keine Maskenpflicht für die Feuerwehrleute, aber es diene beim Einsatz ihrem Schutz.

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