Heiß, heißer, Sommer 2018

Wer derzeit den Wasserhahn aufdreht, fragt sich: Wie lange reicht das Wasser noch? Der ZWA arbeitet mit Hochdruck an einer stabilen Versorgung. "Freie Presse"- Redakteure verraten, wie sie durch die warmen Tage kommen.

Mittweida.

Hitze und vorerst kein Ende der Trockenheit in Sicht. Die Pegel der Gewässer sinken. Und trotzdem läuft das kühle Nass noch kontinuierlich aus den Wasserhähnen. "Wir arbeiten angestrengt daran, die Versorgung zu gewährleisten", sagt Ulrich Pötzsch, Technikchef beim Wasserzweckverband ZWA. Befürchtungen, dass es zu Engpässen kommen könnte, kann er zerstreuen: "Unsere Wasserreserven liegen noch bei 80 Prozent." Auch die Wasserwerke hätten derzeit keine Kapazitätsengpässe.

Der Wasserverbrauch sei zurzeit zwölf Prozent höher als üblich. Den höchsten Verbrauch registriere der ZWA an den Wochenenden. Im Verbandsgebiet werde das Trinkwasser vorrangig aus Talsperren bezogen. Schwankungen könnten über den Fernwasserverbund Südwestsachsen ausgeglichen werden. Momentan sei Urlaubszeit. Wenn die Sommerferien zu Ende seien und es bei diesem Wetter bleibt, rechnet Pötzsch mit einem weiteren Anstieg des Verbrauchs. (ule)


In Urlaubsklamotten ins Büro

Franziska Pester: Hauptsache weit und luftig lautet bei mir derzeit die Devise, wenn ich morgens vor dem Kleiderschrank stehe. Leinenhosen, Tunikas und dünne Shirts - was ich sonst im Urlaub trage, wird jetzt auf Arbeit angezogen.


Hauch Sirup ans Wasser

Uwe Lemke: Ich hätte nie gedacht, wie wertvoll so ein kleiner Ventilator ist. Er läuft den ganzen Tag, wenn ich nicht gerade auf Termin bin. Im Stundentakt mische ich mir ein Glas Leitungswasser mit einem Hauch Sirup.


Mit Lappen, Cap und Melone

Franziska Muth: Diverse Hilfsmittel bringen mich über die heißen Tage. Ein nasser Waschlappen im Nacken - wunderbar! Geht es raus in die Sonne, habe ich ein Cap dabei. Sieht zwar nicht so schick aus, sichert aber den kühlen Kopf. Und im Einweckglas gibt's geschnippelte Melone.


Schlaf mit kaltem Handtuch

Babette Philipp: Mich stört, dass es nachts so warm ist und trotz offener Fenster keine Frische hereinkommt. Um Schlaf zu finden, lege ich mir ein feuchtes, kaltes Handtuch um. Klappt prima. Wird das zu frisch, wandert es auf den Nachttisch, bei Bedarf wieder zu mir.


Kaffee, Wasser, Schokolade

Grit Baldauf: Ohne Kaffee - stark und schwarz - geht es in heißen Redaktionsstuben nicht. Zusätzlich gibt es jede Menge Wasser. Außerdem schwöre ich auf Durchzug früh und abends, ab und zu eine Cola (ohne Zucker) und - für die Seele - auf sommerwarme Schokolade.


Einen Gang runterschalten

Kerstin Pahlitzsch: Bei dieser Hitze darf alles etwas gemächlicher zugehen. Statt im Fitnessstudio oder bei der Hausarbeit zu schwitzen, lege ich mich lieber mit einem guten Buch unter den Kirschbaum im Garten. Beine hoch, Seele baumeln lassen - so oft es geht.

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