Hilfsgüter anderthalb Meter hoch gestapelt

Transporter bringt gespendete Kleidung und Möbel von Hainichen nach Litauen

Hainichen.

Der zweite Hilfstransport dieses Jahres ist am Dienstag von Hainichen aus nach Litauen gestartet. Dort hat nach Angaben von Thomas Kretschmann vom Verein Communitas, der die Transporte organisiert, die Verteilung der Hilfsgüter begonnen.

Davor stand in Hainichen viel Arbeit an: Fünf Stunden lang wurde der Transporter von Helfern beladen. Traditionell sind das laut Kretschmann neben den Mitarbeitern der Firma Naturbrennstoffe, die das Lager für die Hilfsgüter zur Verfügung stellt, auch Asylbewerber aus dem Heim in Mobendorf. "Kartons wurden mit Hubwagen aus dem Spendenlager zum Truck gefahren, mit dem Gabelstapler auf die Ladefläche gehoben und dann von vier Männern per Hand eingestapelt. Zwischen den Kartons stehen Fahrräder", berichtet Kretschmann. Das Netzwerk Mittweida stelle die aufbereiteten Räder transportsicher zur Verfügung. Bis in eine Höhe von etwa anderthalb Metern würden die Kartons gestapelt, im oberen Teil der Ladung dann die Polstergarnituren untergebracht. "Trotz des Gabelstaplers, der die Möbelstücke von außen bis in die richtige Höhe hebt, ist es ein Kraftakt, die Sofas ins Innere des Lkw zu ziehen und dort in Position zu bringen", so Kretschmann.


Nahezu 80 Sattelzüge sind in den 25 Jahren, die es das Projekt gibt, schon entsendet worden. Über Breslau und Warschau führt der Weg zuerst nach Alytus im Südwesten Litauens, wo die Mitarbeiterinnen der Caritas Kleidung, Schuhe und vieles andere an Senioren, Obdachlose, hilfsbedürftige Familien und Vereine verteilen. Danach geht es weiter nach Kelme in Zentral-Litauen, wo ein Verein für Invaliden unterstützt wird: mit Kleidung, Federbetten und Matratzen sowie Rollstühlen und anderen Gehhilfen. (bp)

Sachspenden werden jeden Samstag von 9 bis 11 Uhr im Hainichener Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen.

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