Hochschule: Geld für Nachwuchs

Förderung hilft Anwärtern beim Qualifikationserwerb

Mittweida.

Um den professoralen Nachwuchs zu fördern, erhalten nach Angaben des sächsischen Wissenschaftsministeriums drei Hochschulen im Freistaat insgesamt mehr als 12 Millionen Euro Förderung durch die Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern - darunter die Hochschule Mittweida.

Fachhochschulen haben laut Helmut Hammer, dem Sprecher der Hochschule Mittweida, zunehmend Probleme, Professoren zu finden. Der Grund: Anders als Universitäten müssen die Hochschulen von Bewerbern eine Doppelqualifikation fordern. Hochschulprofessoren müssen demnach einerseits wissenschaftlich qualifiziert sein, anderseits über mehrjährige Berufserfahrung außerhalb des Hochschulwesens verfügen.

Die Hochschule Mittweida habe daher ein Konzept namens "NextGen" entwickelt, welches dank der finanziellen Förderung aus dem Programm "FH-Personal" ab kommendem Jahr umgesetzt werden könne. "Das Bund-Länder-Programm 'FH-Personal' fördert Maßnahmen, die unter anderem professoralem Nachwuchs fehlende Berufsjahre außerhalb der Hochschule oder die fehlende wissenschaftliche Qualifikation zu erwerben hilft", erläutert der Hochschulsprecher.

Wie viel Geld aus dem Programm genau nach Mittweida fließen wird, sei der Hochschule bisher noch nicht bekannt, so Hammer. (lkb)

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