Hochschule soll Gesundheitsämter unterstützen

Wissenschaftsministerium fordert Bildungseinrichtungen auf, Mitarbeiter für mögliche Abordnung zu benennen

Mittweida.

Die Hochschule Mittweida soll bis Ende März 2021 drei Mitarbeiter benennen, die die kommunalen Gesundheitsämter unterstützen könnten. Das bestätigte auf Nachfrage von "Freie Presse" der Sprecher der Hochschule, Helmut Hammer. Ein entsprechendes Schreiben vom sächsischen Wissenschaftsministerium sei in dieser Woche bei der Bildungseinrichtung eingegangen. Das Ministerium habe die Hochschule gebeten, auf Mitarbeiter zuzugehen "und an ihre Bereitschaft zu appellieren, sich dieser drängenden Aufgabe freiwillig zu stellen", so Hammer weiter. "Das haben wir umgehend getan." Erste Freiwillige hätten sich bereits gemeldet. Die Hochschule habe bis kommenden Montag Zeit, dem Ministerium Rückmeldung zu geben.

Falk Lange, Sprecher des Ministeriums, bestätigte diese Angaben. "Alle sächsischen Hochschulen wurden vom Wissenschaftsministerium gebeten, innerhalb ihrer Organisation nach Freiwilligen zu suchen, die bereit sind, in den Gesundheitsämtern mitzuarbeiten", so Langer. So solle etwa die TU Freiberg sieben Mitarbeiter benennen, die TU Chemnitz elf. Das Schreiben bedeute aber noch keine sofortige Abordnung. Konkrete Nachfragen von Gesundheitsämtern zum möglichen Einsatz externer Helfern lägen nach Langes Kenntnis nicht vor. "Es geht letztlich darum, vorbereitet zu sein, wenn in den kommunalen Gesundheitsämtern weiteres Personal etwa für die Kontaktnachverfolgung von Coronainfizierten benötigt wird", so der Sprecher. (lkb)

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