Krokusblüte lässt noch Fragen offen

Schneefreier Winter erschwert Prognose

Drebach.

Wie wird sich die Krokusblüte in diesem Jahr entwickeln? Während andere dem in ihren Gärten mit Gelassenheit entgegensehen, ist der Drebacher Krokus-Experte Jens Dageförde gespannt. Schließlich gelten die Blütenteppiche in der Gemeinde als ein Aushängeschild, das jedes Jahr Tausende Besucher ins Dorf lockt. Doch diesmal ist etwas anders. "Ich bin schon 60 Jahre hier. Aber einen Winter ohne Schnee zu schippen, habe ich noch nie erlebt", sagt er. Weil Erfahrungswerte fehlen, fällt ihm eine Vorhersage zur Entwicklung der Frühblüher schwer. "Möglicherweise bekommen wir eine sehr lange Blüte mit unterschiedlichem Aufwuchs. Die Pflanzen sehen gut aus", sagt Dageförde. Die Niederschläge in den vergangenen Tagen seien hilfreich gewesen. Mehr als die Hälfte der Zwiebeln hat blaue Spitzen. Bis die Wiesen in voller Blüte stehen, dauert es noch. Die Gemeinde stellt sich für das Wochenende am 14. und 15. März auf einen Besucheransturm ein. Im Vergleich zum Zierkrokus liegt der Botanische Krokus in seiner Entwicklung drei bis vier Wochen zurück. "Oft glauben die Leute nicht, dass bei uns noch nichts zu sehen ist, während bei ihnen im Garten der Frühblüher schon in voller Blüte steht", sagt Dageförde. (mik)


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